TSV KK überwintert mit 15 Punkten

Noch ein Auswärtspunkt für die Krähen

Das letzte Pflichtspiel im Jahr 2015 führte den Fußball-Landesligisten TSV Krähenwinkel/Kaltenweide ins Stadion des TSV Burgdorf. Dort bekamen es die Krähen mit dem Heeßeler SVzu tun , der seine Heimspiele als Vorgriff auf die bevorstehende Fusion mit den Burgdorfern auf dessen Gelände aus-
trägt. Kaum war die Partie angepfiffen worden, da gab es auch schon den ersten Torabschluss. Den Rechtsschuss von Heeßels Mark Wielitzka parierte Krähenwinkels Keeper Jan-Hendrik Helms. Wer in dieser Szene einen Fingerzeig auf das Folgegeschehen sehen wollte, das aus einem munteren
Offensivspektakel bestehen würde, der sah sich getäuscht. Denn das war es mitnichten. Statt dessen sahen die Besucher eine recht zerfahrene Begegnung, die nur wenige Höhepunkten zu bieten hatte. Vielleicht wäre dieses anders gewesen, wenn die Krähen in der neunten Minute nicht so knapp an einem Torerfolg gescheitert wären. Philipp Schmidt brachte den Ball bei einem aussichtsreichen Freistoß aus zentraler Position gekonnt auf das Tor. Dort landete das Spielgerät jedoch an der Latte. Der Heeßeler SV hatte dann in der 23. Minute eine Freistoßgelegenheit. Auch diese war nicht zielführend, denn Yilmaz Dag köpfte rechts oben über den Kasten. Danach verflachte die Partie zusehends. Während die Krähen gut gestaffelt standen, bereitete den Heeßelern gerade dieses Probleme. Dem Tabellensechsten fehlte es an den notwendigen Spielideen, um den TSV KK zu überwinden. Umso mehr hofften beide Teams auf die Standardsituationen. Eine davon erhielt die Heimelf kurz vor der Halbzeitpause. Nach einem vermeintlichen Handspiel von Tim Hübner bekam der HSV einen Freistoß auf der linken Seite zugesprochen. Jan-Henrik Matthes brachte den Ball vor das Tor, Mark Wielitzka köpfte ein. Da jedoch eine Abseitsposition vorlag, zählte der Treffer nicht.
Nach dem Seitenwechsel dauerte es bis zur 63. Minute, ehe sich vor einem der beiden Tore wieder etwas Gefahr entwickelte. Ein langer Ball aus der Abwehr hatte Marc Ulrich erreicht, der ein gutes Auge bewies und den vorne rechts mitgelaufenen Tim Linnemann bediente. Dessen Schuss von rechts brachte nicht den gewünschten Effekt. Auf der anderen Seite waren es weiterhin die ruhenden Bälle, die es zu beachten galt. Der Freistoß von Alexander Gellert in der 67.Minute flog Jan-Hendrik Helms jedoch direkt in die Arme. Da Jannis Iwan für Heeßel ebenso wenig per Freistoß zum Erfolg kam, endete die Begegnung folgerichtig mit einem torlosen Unentschieden. Nicht zu Unrecht machte der Begriff des typischen Null-zu-Null-Spiels die Runde. Der TSV Krähenwinkel/Kaltenweide zeigte sich mit diesem Resultat äußerst zufrieden. Als Aufsteiger auswärts gegen Heeßel einen Punkt zu holen – das ist aller Ehren wert. Die Rot-Blauen überwintern mit 15 Punkten. Sollten die Nachholspiele des nächsten Wochenendes mit aus Krähenwinkeler Sicht günstigen Resultaten enden, würden die Krähen auf einem Nichtabstiegsplatz Weihnachten feiern
dürfen. Das nächste Punktspiel ist für Sonntag, 28.Februar, um 15 Uhr angesetzt, wenn der TSV Pattensen an den Waldsee kommt. Zunächst wird jedoch die Zeit der Hallenturniere anbrechen, für die die Termine rechtzeitig publik gemacht werden. Das Hallenturnier des TSV KK findet am zweiten Wochenende im Januar statt.

Mannschaft: J. Helms, Hübner, T. Schmidt, Döpke, S. Helms (ab 46.Miener), Mücke, Schütz, Linnemann (ab 70. A. Ulrich), P. Schmidt (ab 83.Heider), W. Schmidt, M. Ulrich Trainer: Gehrmann.
Tore: keine