"Unglaublich gute neue Bestzeiten"

Neun Schwimmerinnen des SCL waren am Start.

SCL-Damenteam hat in Langenhagen die Nase vorn

In den vier Schwimmbezirken des LSN haben in diesem Jahr 58 Damen- und 40 Herren-Mannschaften an den Deutschen Meisterschaften (DMS) in den Bezirksligen teilgenommen.
Endziel war für ein paar wenige Spitzenteams der Aufstieg in die Landesliga. Für den Schwimmbezirk Hannover waren Austragungsorte die Schwimmbäder in Misburg und Langenhagen (Godshorn). Bei diesen Meisterschaften muss jede Mannschaft insgesamt 32 Wettkämpfe in den vier Schwimmlagen schwimmen, die erzielten Zeiten werden anhand des jeweiligen Weltrekords in Punkte umgerechnet und damit eine Gesamtwertung errechnet. Das Alter der Schwimmer ist dabei unerheblich, so verglichen sich auch Mannschaften mit jungen Schwimmern mit älteren, erfahrenen Kaderschwimmern.
Erstmals war auch ein junges SCL-Team mit neun Schwimmerinnen am Start. Stella Gossen, Jolina Franke, Melina Sieche, Nathalie Müller, Katharina Frost, Sophie Sendrowski, Anna-Lena Kühn, Martha Tosch und Neu-Nachwuchstrainerin Svea Schroeder trafen, unterstützt von ihren Trainern Lisa Graf und Dimitri Gossen, im Austragungsort Godshorn auf vier weitere Vereine des Bezirks. Dabei war ganz klar weniger der Aufstieg in die Landesliga ihr Ziel. Sie schwammen zum Teil Strecken, an die sie sich bislang nicht heran gewagt hatten und so standen für einige der Jüngeren das erste Mal die Mammutstrecken 200 Meter Schmetterling, 400 Meter Lagen und 800 Meter Freistil auf dem Programm. Trainerin Lisa Graf traute ihren Schwimmerinnen dabei viel zu und so erschwammen die Neun durchweg unerwartet gute Bestzeiten. Dieses lag sicherlich nicht zuletzt an der guten Stimmung vor Ort, denn der SC Langenhagen richtete die DMS-Bezirksliga im Heimatbad aus, und so wurden die Athletinnen ausgiebig angefeuert.
Schnell zeichnete sich ab, dass die Langenhagenerinnen die Nase vorn hatten und so belegten die schlussendlich im Austragungsort Langenhagen mit 10.376 Punkten einen verdienten ersten Platz, vor den Teams der SSG Leinebergland, des TuS Wagenfeld, des Weyher SV und des SVL 71. Das ergab Platz 9 im Schwimmbezirk Hannover, womit die junge Mannschaft im guten Mittelfeld lag. Trainer Dimitri Gossen äußerte sich anschließend sehr zufrieden über die Leistungen seiner Athletinnen. „Die Mannschaft hat in dieser Konstellation sehr gut funktioniert und der Zusammenhalt war spürbar!“ Gerade Neutrainerin Svea Schroeder, die nach langer Zeit wieder einmal selbst ins Wasser gestiegen war, zeigte, was als frühere Kaderathletin noch so alles in ihr steckt und rundete das Ergebnis des Teams mit den Worten ab „Die DMS ist immer etwas Besonderes und es war ein wirklich toller Tag mit unglaublich guten neuen Bestzeiten!“