Verbesserung der Bestzeit um 20 Sekunden

Strahlten nach dem Zieleinlauf um die Wette: Roswitha Ebel und Hans-Peter Damitz.

Geher Roswitha Ebel und Hans-Peter Damitz in Berlin erfolgreich

Für Langenhagens Geher stehen die Deutschen Hallenmeisterschaften am 1. Februar in Frankfurt am Main an. Die für eine Teilnahme erforderliche Norm über die 3.000-Meter-Strecke gab der Deutsche Leichtathletikverband erst kurz vor Weihnachten bekannt. Spartas Geher Birgit Komoll und Hans-Peter Damitz hatten zu diesem Zeitpunkt ihre Startberechtigungen schon längst in der Tasche. Nur für Roswitha Ebel, die Läuferin, die erst 2013 auch für den Gehsport gewonnen werden konnte, wurde es eng. Sie hatte zwar im Oktober überraschend Silber bei der Deutschen Meisterschaft im Zehn-Kilometer-Straßengehen in einer Zeit deutlich unter der Normgrenze gewonnen, aber diese Zeit wird leider nicht als Qualifikation für die kurze Hallendistanz anerkannt. So meldete sich Rosi noch kurzfristig für die offene Berlin-Brandenburgische Hallenmeisterschaft über 3.000 Meter. Für ihre Klasse W 50 galt es, die Norm von 21:30 Minuten zu unterbieten. Ihr Teamkollege Hans-Peter Damitz begleitete sie zur Rudolf-Harbig-Halle direkt neben dem Olympiastadion. Am Start fand sich neben einer Reihe von guten Athleten aus dem Seniorenbereich auch fast die gesamte Gehsport-Nachwuchselite ein. Sie wollten dem anwesenden Bundestrainer ihre Leistungsstärke präsentieren. Spartas Newcomerin ließ sich nicht Bange machen, zog zusammen mit dem erfahrenen M- 70ern ihr Ding durch und kam nach 19:44,31 (1:45 Minuten unter der Norm) als Zweite ihrer Klasse ins Ziel. Der Sieg ging in 19:00,46 Minuten an Brigitte Zeidler vom PSV Berlin. Roswitha Ebel wollte es diesmal noch nicht auf einen Zweikampf mit ihr ankommen lassen, die DM-Norm war wichtiger als der Titel einer Berlin/Brandenburgischen Meisterin. Pacemaker Hans-Peter Damitz ging nach 20:02,96 Minuten über die Ziellinie. Das bedeutete Platz 4 in seiner Klasse M 70 und eine Verbesserung seiner Bestzeit vom vergangenen Jahr um 20 Sekunden. Und da beide Spartaner nicht die geringsten Schwierigkeiten mit den Gehrichtern bekommen hatten, sah man im Ziel in zwei strahlende Gesichter. Die Deutsche Meisterschaft soll nur kommen.