Voltigierer vierfach erfolgreich

Sieger in der Dressurprüfung für Voltigierpferde in Arpke: Johanna Engelbrecht und Gandalf. (Foto: A. Engelbrecht)
 
Gelungener Auftritt der ersten Voltigiergruppe von Hubertus. (Foto: A. Engelbrecht)

RFVoV Hubertus: Start beim Turnier in Arpke

Die Voltigierabteilung des Reit-, Fahr- und Voltigiervereins (RFVoV) Hubertus Langenhagen startete in vier Prüfungen beim Voltigierturnier des Voltigier- und Reitvereins Arpke.
Das Turnierwochenende wurde eröffnet mit einer Dressur-Prüfung für Voltigierpferde. Für Hubertus gingen Johanna Engelbrecht und Gandalf, das neue Voltigierpferd des Vereins, an den Start. Da Turniere für Gandalf eine ganz neue Erfahrung sind, zeigte er sich sehr beeindruckt vom Geschehen und wollte zunächst gar nicht allein in die geschmückte Reithalle. Doch Dank einer kurzen Eingewöhnungszeit, die jedem Paar im Prüfungsviereck vorab gewährt wurde, konnte seine Reiterin ihm die größte Aufregung nehmen. Das Paar zeigte eine sauber gerittene Dressur-Kür, deren Lektionen sich am Ausbildungsstand des Pferdes orientierten und harmonisch auf die Musik abgestimmt waren. Mit knappen Abstand zum zweitplatzierten Paar gewannen sie die Prüfung.
Auch Privo, das Voltigierpferd der L-Gruppe, fuhr nach Arpke und startete dort mit den Nachwuchsvoltigierern der zweiten Gruppe von Hubertus. Longiert wurde er von Fanziska Hempen, die die Gruppe gemeinsam mit Trainerkollegin Anika Engelbrecht vorstellte. Die Gruppe voltigierte in ganz neuer Zusammensetzung. Für einige Kinder war es erst der zweite Turnierstart und allen Voltigiererinnen war die Aufregung anzumerken. Zwar schlichen sich hier und da kleine Fehler in der Ausführung der Übungen ein, was aber durch die solide Gesamtleistung der Mädchen wieder ausgeglichen werden konnte. Am Ende erreichte die Gruppe einen stolzen dritten Platz und freute sich riesig über ihre weißen Schleifen.
Die dritte Gruppe von Hubertus startete in Arpke in einer Holzpferdeprüfung für Nachwuchsgruppen. Sie hatten eigens für dieses Turnier neue T-Shirts und Leggins bekommen und wochenlang mit ihren Trainerinnen Thalea Bültel und Laura Niermann für diesen Tag geübt. Da sie auf einem Voltigierbock und nicht auf einem echten Pferd starteten, durfte die erarbeitete Kür auch turnerische Elemente enthalten, die nicht unbedingt auf das Voltigieren auf dem lebenden Pferd übertragbar sein mussten. So blieben den Trainerinnen viele Freiheiten in der Gestaltung der Kür, während die Kinder ganz neue Erfahrungen beim Voltigieren machen durften. Die Belohnung für die viele Arbeit folgte auf dem Fuß, die Gruppe errang in dieser Prüfung den dritten Platz.
Den krönenden Abschluss machten die Voltigierer der ersten Gruppe von Hubertus. Die L-Gruppe startete, aufgrund krankheitsbedingter Ausfälle unter den Voltigierern, ebenfalls in einer Bock-Kür-Prüfung im Bereich der Leistungsklassen A-M. Trainiert werden sie von Anika Engelbrecht und Franziska Hempen. Sie hatten Ihre Pferde-Kür um einige schwere Übungen erweitert und mit neuer Musik ausgestattet. Heraus kam eine absolut sauber und flüssig geturnte Vorstellung mit viel Ausdruck und Sicherheit in den Übungen und den Übergängen. Die Konkurrenz war stark, weil auch höhere Leistungsklassen vertreten waren. So wagte bis zum Schluss niemand ein Ergebnis vorauszusagen. Umso mehr freuten sich die Voltigierer und ihre Trainer über den zweiten Platz und eine silberne Schleife.
Neben den vielen aktiven Vereinsmitgliedern und ihren Familien waren auch Felix Adamczuk und Klaus Flügel, Vereinsvorstand, angereist, um ihre Voltigierer zu sehen. Über diese Art der Unterstützung freuten sich nicht zuletzt besonders die Trainer der startenden Gruppen, zeigt es doch den Rückhalt im Verein.
Alles in allem für den RFVoV ein überaus gelungenes Turnierwochenende, das bald möglichst wiederholt werden soll.