Von acht bis 80 Jahre

Die Bambini Devils wurden Deutscher Meister.Fotos: D. Lange

Sportlerehrung mit herausragenden Leistungen

(dl). Die Sieger der „Langenhagen-Olympiade“ , wie Bürgermeister Fischer es in seiner Begrüßungsrede nannte, wurden am Mittwoch im Ratssaal des Rathauses für ihre sportlichen Leistungen und Erfolge im vergangenen Jahr geehrt.
Alljährlich werden sowohl Einzelsportlerinnen- und Sportler als auch Mannschaften ausgezeichnet, die in Langenhagen wohnen oder für Langenhagener Vereine starten und sportliche Erfolge mit oberen Platzierungen in Landes- Deutschen- und Weltmeisterschaftswettbewerben erzielten. Unabhängig davon, ob sie behindert oder nicht. So haben zum Beispiel die Sportkegler der BSG Langenhagen fast schon ein Abonnement auf vordere Plätze bei Landes- und Deutschen Meisterschaften.
Ebenso bemerkenswert wie die sportlichen Leistungen ist auch die Altersspanne aller Teilnehmer. Sie reicht von acht bis 80 Jahre. Die jüngsten sind diesmal die Mädchen der Bambini Devils vom FC Neuwarmbüchen, die Deutscher Meister im Cheerleader-Wettbewerb, Kategorie PeeWee-Dance wurden. Viele von ihnen wohnen in Langenhagen. Geradezu sensationell sind
aber die sportlichen Erfolge des ältesten aller Teilnehmer zu nennen. Der 80-jährige Karlheinz Teufert vom SC Langenhagen räumte in seiner Altersklasse im vergangenen Jahr gleich reihenweise erste Plätze ab. Darunter sind Siege in Norddeutschen- Landes- und Europameisterschaften im Hallen- und Straßengehen über verschiedene Distanzen, erste Plätze im Schwimmen in unterschiedlichen Disziplinen und erste Plätze in Leichtathletik-Landesmeisterschaften wie im Fünfkampf und Laufen über 100 und 200 Meter.
Ebenfalls sehr erfolgreich waren die Geher des DJK Sparta mit mehreren Titeln bei Welt- Europa- und Deutschen Meisterschaften. Die meisten davon errang der 67-jährige Karl Degener.
Für seine Leistungen im Radsport – erste Plätze bei den Landesmeisterschaften im Cross, Bahn- und Straßenfahren – wurde der 13-jährige Leo Appelt geehrt, der im vergangenen Jahr 32 von 33 Rennen gewann. Er bekam außerdem aus der Hand des ehemaligen Vorsitzenden des Sportring Langenhagen, Konrad Mössinger, den Wanderpokal als Sportler des Jahres mit der Maßgabe, ihn gut aufzubewahren und nur Mineralwasser daraus zu trinken.
Den Wanderpokal als Sportlerin des Jahres bekam die Ehefrau des bereits erwähnten Karlheinz Teufert, Yoshiko Teufert-Schibata. Ebenfalls einen Wanderpokal erhilet Horst Rehwinkel für seine ehrenamtliche Arbeit für den Sport.