Von da an lief's wie geschmiert

Kam oft gefährlich über links: Stephan Niemeier.Foto: O. Krebs

TSV KK: 2. Alte Herren fertigte RSV Seelze mit 9:1 ab

(ok). Oliver Jung, Mittelfeldregisseur der 2. Alte Herren, ist eigentlich ein recht ruhiger Zeitgenosse. Zu Beginn der zweiten Halbzeit platzte aber dem Denker und Lenker auch mal der Kragen, und er stauchte seine Mitspieler ein wenig zusammen. Der Grund: Ihm wurde zu viel lamentiert und zu wenig gespielt. Und die Standpauke schien gefruchtet zu haben, denn von da an lief's richtig rund gegen den Tabellenletzten RSV Seelze, die Treffer fielen teilweise wie die reifen Früchte im Minutentakt. Am Ende stand ein 9:1 nach einem 3:0-Halbzeitstand zu Buche; das gegnerische Team, das auch nach und nach immer mehr aufsteckte, hatte keine Chance, war in allen Belangen unterlegen. Bezeichnend für die Harmlosigkeit: Die Gäste kamen das erste Mal nach 25 Minuten gefährlich vor das Tor von Thomas Seegers. Aus einer geschlossenen Mannschaftsleistung beim TSV KK ragte Stephan Niemeier heraus: Er nutzte den Platz, der sich ihm auf der linken Seite bot, und startete einige gefährliche Flankenläufe. Einen davon schloss er mit einem Traumtor zum 2:0 ab. Die Seelzer legten teilweise eine sehr harte Gangart an den Tag, kassierten daher zurecht zwei Foulelfmeter, die Kapitän Thorsten Gienow in der ersten und Kai Raccur in der zweiten Halbzeit sicher verwandelten. Die weiteren Torschützen: Peter Kamin, Oliver Jung, Waldemar Dyrczka, Mark Kleemann-Göhring und zweimal Silvio Günther.
Für die Mannschaft von Trainer Sven Ubben geht es am nächsten Sonntag, 4. Mai, um 11 Uhr beim SV Scharrel weiter, eine Woche später zur gleichen Zeit kommt die SG Hannover 74 an den Waldsee.