Wichtiges Sichtungsturnier

Fabio Fischer aus Godshorn behauptete sich im U20-Sichtungsturnier des Deutschen Judo Bundes.

Fabio Fischer zeigte sein Potenzial

In Mannheim fand eines der wichtigsten Sichtungsturniere des Deutschen Judobundes statt. Rund 200 Teilnehmer der U20 trafen sich beim Wolfgang-Welz Gedächtnisturnier um sich vor den Augen der U21-Bundestrainer zu beweisen. In der mit 32 Teilnehmern stärksten besetzten Gewichtsklasse bis 66 Kilo startete der Godshorner Fabio Fischer. Verletzungsbedingt, etwas im Trainingsrückstand traf er in seinem Auftaktkampf auf den späteren Drittplatzierten Buchwalter aus Brandenburg. Ärgerlicherweise verlor er, wie er im Nachhinein selber analysierte: "durch mangelnde Angriffe". In der nun folgenden Trostrunde konnte er dann sein Potenzial wieder abrufen und fand in vier weiteren Siegen zu seiner Form zurück. Gegen den letztjährigen Deutschen Meister Acktun aus Schwerin konnte er einen Rückstand aufholen und mit zwei Wazaris gewinnen. Auch der diesjährige Teilnehmer der Jugendolympiade EYOF: Bantle aus der Pfalz konnten ihn nicht stoppen. Im sechsten Kampf war der Brandenburger Meyer dann kämpferisch stärker. Fabio Fischer beendete somit als jüngster Jahrgang das Turnier mit insgesamt vier starken Siegen und einem siebter Platz in der Gesamtwertung. Bevor er im kommenden Jahr in die U21 wechselt geht es für den jungen Athleten vom Judo-Team Hannover im Dezember zusammen mit der Junioren-Mannschaft um den U21-Bundestrainer Guedes noch zu einer Trainingsreise nach Japan um sich auf die bevorstehenden Meisterschaften vorzubereiten.