Zum anderen Ende der Welt

Die Sparta-Läuferinnen und -Läufer waren auch in Isernhagen am Start.

Sparta-Läufer in den USA unterwegs

Fast zum anderen Ende der Welt musste Roswitha Ebel reisen, um durch die schönen Stadt San Francisco zu laufen. Bereits zum 103. Mal fand hier der "Bay to Breakers- Lauf statt, eine 12,5 Kilometer lange Strecke von der San Francisco Bay über den Hays Street Hill und durch den Golden Gate Park bis zum Ocean Beach am Pazifik. Der Lauf hatte keine Ähnlichkeit mit Volksläufen, die hierzulande veranstaltet werden. Am Start morgens um acht Uhr sagte jemand zu Roswitha Ebel: "This is not a race, this is fun". Und in der Tat, während wenige Eliteläufer um Platzierungen, Preisgelder und den Sieg kämpften, waren die restlichen 40.000 Läufer in mehr oder weniger bunten Kostümen in Volksfeststimmung unterwegs. Beim vierten Kilometer begann die ungefähr einen Kilometer lange Bergwertung mit bis zu elf Prozent Steigung. Danach liefen alle bei strahlendem Sonnenschein und blauem Himmel durch den Golden Gate Park dem pazifischen Ozean entgegen bis zur Ziellinie. Das war ein zum Erleben und Staunen, bei dem die erreichte Zeit bedeutungslos war.
Sparta trat auf allen angebotenen Strecken an und belegte überall vordere Plätze. Den Beginn machte Lukas Czupryniak mit dem zweiten Platz der 1-Kilometerlaufes, was ihm einen großen Pokal einbrachte. Danach gewann Peter Aßmann die 5-Kilometerstrecke in seiner Altersklasse M60, Hans-Peter Damitz erreichte den zweiten Platz der Altersklasse M70. Auf der 10-Kilometerstrecke konnten Justyna Czupryniak in W35 und Cornelia Hein in W50 den Sieg davontragen, Sascha von der Hellen wurde Zweier in M40.
Die Platzierungen im Einzelnen. Ein Kilometer: Lukas Czupryniak (4:13 Minuten, 2. der Gesamtwertung). 5 Kilometer: Peter Aßmann (22:33 Minuten, 1. M60) und Hans-Peter Damitz (28:22, 2. M70). 10 Kilometer: Sascha von der Hellen (36:40 Minuten, 2. M40), Uwe Lehmann (42:20, 5. M45), Justyna Czupryniak (45:31, 1. W35), Thomas Hogrefe (49:08, 4. M55), Julia Slatkowsky (52:02, 6. W45) und Cornelia Hein (52:43, 1. W50).
Nachdem Sascha von der Hellen vor kurzem in Burgwedel die Mittelstrecke gewonnen hatte, versuchte er sein Glück erneut in Nienburg beim Spargellauf auf der Fünf-Kilometer-Strecke. Diesmal war die Konkurrenz aber zahlreicher, so dass er sich mit Platz sechs der Gesamtwertung zufriedengeben musste. Aber seine Zeit von 17:43 Minuten reichte zum Gewinn der Altersklasse M40.