Langenhagen: Quergedacht (100)
Meine Mutter mochte den Muttertag nicht. Das lag auch daran, dass dieser Tag in ihrer Jugend von den Nazis für Propagandazwecke benutzt wurde. Ab 1933 fanden in Deutschland am Sonntag um 10 Uhr sogenannte Mütterweihen parallel zu den christlichen Gottesdiensten statt. Man kann sich vorstellen, in welche Richtung das ging: „Deutsche Mütter sind Heldinnen, die deutsche Söhne großziehen...“ Zumindest im Nachhinein fanden das...
Quergedacht, 19/345
„Nimm dir aber nur, soviel du brauchst!“ In einem Restaurant vor ein paar Wochen. Am Nachbartisch von mir saß eine Familie mit kleinen Kindern. Es gab an diesem Abend ein großes Buffet. „Till, nimm dir aber nur, soviel du brauchst!“ hatte die Mutter dem etwa achtjährigen Sohn noch gesagt, doch der war schon in Richtung Buffet verschwunden.
„Das bekommen Kinder doch noch nicht hin“, flüsterte mir meine Frau zu. „Die können...
Quergedacht, 18/346
Opfer des Lebensstiels
Quergedacht, Marieta Blumenau
Den Menschen nahe sein
Quergedacht, Papst
Gottesdienst und Handel passte zusammen
Quergedacht, Messe
Dem Müll eine Abfuhr erteilen!
Quergedacht, Passionszeit, Jakobusbrief
Sonnenstrahlen
Quergedacht, Martin Bergau
Rosenmontag 2013: Die Narren in den Hochburgen des Karnevals fei-
ern ihren wichtigsten Tag im Jahr. Die Rosenmontagsumzüge haben wieder Tausende auf die Straßen oder vor die Fernseher gelockt. Der Alltag soll für sie erst wieder am Aschermittwoch beginnen, wenn -wie im Lied gesungen - „Alles vorbei“ ist. In diese Stimmung platzt die Nachricht: „Papst Benedikt XVI. hat seinen geplanten Rücktritt bekannt gegeben!“ Ein...
Quergedacht, 07/346
Ähnliche Themen zu "Quergedacht"
Zu den besonderen Schätzen des christlichen Glaubens zählt das Kirchenjahr. Mit seinen Festzeiten und Feiertagen verleiht es dem Jahr Rhythmus und Struktur. Mit seinen Höhepunkten und Besonderheiten holt es uns heraus aus Gleichförmigkeit und Oberflächlichkeit.
Bei genauerer Betrachtung hat es eine eindeutige Absicht: es will Jesus in den Blick rücken! Wer das Kirchenjahr bewusst begeht, wird Jesus immer mehr wertschätzen...
Quergedacht, Woche 06
Fast täglich ist die katholische Kirche im Moment in den Nachrichten. Unterschiedliche Anlässe, manches wo ich an unserer Kirche leide, aber auch anderes, wo ich denke, eine größere Sachlichkeit und Objektivität wäre hilfreich. So könnte sicher manches z.B. zu der Frage der Zusammenarbeit mit dem kriminologischen Institut gesagt werden, geht es doch nicht um die Aufgabe von Untersuchungen, sondern um einen personellen Wechsel...
Quergedacht, Tischler
Manche Dinge weiß man erst dann zu schätzen, wenn man sie vermisst. Und das, was wir für selbstverständlich halten, treten wir manchmal mit Füßen.
Das fängt bei den meisten mit der Gesundheit an. Erst wenn ich mal ein paar Tage ans Bett gebunden war, merke ich, wie schön es ist, einfach vor die Tür zu gehen zu können oder morgens ohne Kopfschmerzen aufzuwachen.
Ähnlich verhält es sich mit dem Regen. Natürlich nervt es, wenn...
Quergedacht, Kröncke
In einer achten Klasse eines Gymnasiums gestalteten Schüler eine interaktive Homepage, auf der ein Klassenkamerad beleidigt und gedemütigt werden kann. Die Startseite der Homepage zeigte das Bild des Schülers und es blinkte ein Schriftzug auf: „Lass ihn leiden!“
Besucher dieser Homepage konnten per Mausklick den Schüler schlagen. Dazu ertönte Applaus. Auch Beleidigungen und sehr demütigende Geschichten über den Jungen fanden...
Quergedacht, Müller
Den Kopf in den Sand des Glaubens stecken?
Quergedacht, Januar
Es war wieder einmal so ein Tag. Die Termine drängten. Ich war etwas zu spät. Das mag ich gar nicht. Also drückte ich noch etwas mehr aufs Tempo, auf meinem Rad. Ich achte immer darauf, dass die Reifen stramm aufgepumpt sind. Geschwindigkeit ist kein Problem für mich.
Und dann das. Mehr aus den Augenwinkeln erkannte ich es. Ein Fahrrad lag einige Meter neben dem Fahrradweg auf dem Boden. Und eine ältere Frau saß auf einem...
Quergedacht, Bergau
Nein, das ist kein Druckfehler. Dieses licht schreibt man wirklich klein. Es meint, werde hell, leuchte. Der Prophet Jesaja (Kap. 60 Vers 1) ruft uns dies zu. Er bringt die Botschaft auf den Punkt. Darum geht es in unserem Glauben an Gott nicht nur an Weihnachten. Wir dürfen hell werden. Wir dürfen leuchten, strahlen.
Mache Dich auf, werde licht. Geht das so einfach? Kann ich einfach so strahlen, auch wenn mir vielleicht...
Quergedacht, Krämer
Manches macht unseren Alltag finster und trüb. Denken wir an Trauer und Abschied, an Streit und Ärger, an Angst und Alleinsein an dunkle Tage in diesen Wintermonaten. Wenn es uns schlecht geht, sehnen wir uns nach Freude, Licht und Helligkeit.
Gerade in der Adventszeit scheint das Bedürfnis nach Licht sehr groß zu sein. An vielen Stellen stossen wir auf Licht unterschiedlichster Art, künstlich und natürlich, sparsam und...
Quergedacht, Tischler
Den Nikolaus gab es wirklich
Quergedacht, Nikolaus
Eine ganze Woche lang war der Tod zu Gast im Fernsehen. Ungewöhnlich offen ging es in der ARD Themenwoche „Leben mit dem Tod“ zu. Filme und Talkrunden, Reportagen und Berichte drehten sich um ein Thema, das häufig verdrängt wird. Die Beiträge näherten sich dem Sterben auf verschiedene Weise. Filme zeichneten einzelne Schicksale nach, fragten nach dem Umgang mit dem Sterben anderer und der eigenen Einstellung zum Tod. Es war...
Quergedacht, Woche 26
Furchtlos
Quergedacht, 25. November 2012
Ist das Leben nichts weiter als eine unendlich kreisende, sinnlose, sich immer wiederholende Bewegung von Macht und Unterdrückung? Geschieht eigentlich nur immer wieder dasselbe – in Vergangenheit, Gegenwart oder Zukunft? Oder können wir das beeinflussen. Der neue Film Cloud Atlas mit Halle Berry und Tom Hanks widmet sich diesem Thema. „Der Mensch muss immer im Dienst stehen auf Erden" sagt der Prophet Hiob in Kapitel. 7,...
Quergedacht, Falk Wook
Die Entdeckung der Langsamkeit
Quergedacht, 10. November
Klassentreffen – eine Nachdenkgeschichte
Quergedacht, Reformationstag
„Was, schon wieder?“ werden Sie vielleicht denken, „Das hatten wir doch erst!“. So eine Überschrift wird gelesen. Mal ehrlich: Ist nicht Jede und Jeder schon einmal
„etwas zu schnell“ unterwegs gewesen, weil man wieder einmal spät dran war und der nächste Termin wartete? Da war man froh, wenn
man ungeblitzt am Ziel ankam. 44 Menschen starben bereits in die-
sem Jahr in und um Hannover. Hauptunfallursache: Raserei, so...
Quergedacht, 43/346
Danksagung für das Leben
Quergedacht