Die Leeze wird am meisten genutzt

Die Gruppe schaute sich im Mühlenhof-Freilichtmuseum um.

SoVD-Tagesreise nach Münster in Westfalen

SoVD Krähenwinkel/Kaltenweide. Der SoVD-Ortsverband Krähenwinkel/ Kaltenweide machte jetzt eine schöne Tagesreise nach Münster. Münster ist eine weltoffene Stadt, die auf mehr als 1200 Jahre Stadtgeschichte zurückblickt. Mit einem hat sich Münster in der Weltgeschichte einen Namen gemacht: als Stadt des Westfälischen Friedens. Der 24. Oktober 1648 war der offizielle Tag des Friedensschlusses und das Ende des 30-jährigen Krieges. Im April 2015 hat die Europäische Kommission die Rathäuser von Münster und Osnabrück als „Stätten des Westfälischen Friedens“ mit dem Europäischen Kulturerbe-Siegel ausgezeichnet. Der Dom in seiner heutigen Gestalt ist im Wesentlichen ein Werk des 13. Jahrhunderts. Besonders zu empfehlen ist die astronomische Uhr, ein Wunderwerk des Spätmittelalters, deren Kalender bis in das Jahr 2071 geht. Das Glockenspiel und Umgang der Heiligen Drei Könige startet um 12 Uhr. Das Fahrrad, auch Leeze genannt, ist in Münster das meistgenutzte Verkehrsmittel. Täglich sind hier mehr als 100.000 Menschen mit dem Rad unterwegs, und es gibt doppelt so viele Räder wie Einwohner, nämlich 500.000 Stück. Münsters zentralstes Naherholungsgebiet ist der Aasee. Der rund 90 Hektar große Aaseepark wurde als "Europas schönster Park des Jahres 2009" ausgezeichnet. Zu einem zünftigen Münster-Besuch gehört auch das Kuhviertel mit Studentenkneipen und Restaurants. Zum Beispiel gehört das „Drübbelken“ zu Münster wie die Hefe zum Bier! Der Spezialausschank hält sämtliche Biersorten der Traditionsbrauerei Pinkus Müller bereit. Den Abschluß der Tagesreise bildete ein Besuch des Mühlenhof- Freilichtmuseums am Ufer des Aasees gelegen, Es umfasst etwa 30 größere und kleinere Fachwerkbauten aus dem 17. bis 19. Jahrhundert. Das Freilichtmuseum wurde 1961 mit der Errichtung einer emsländischen Bockwindmühle aus dem 18. Jahrhundert eröffnet und gehört seitdem zu einem beliebten Ausflugsziel.Nach so vielen neuen Eindrücken folgte die Heimfahrt