Durch Niederlagen dazulernen

Mehr als 600 Matten wurden für die Kämpfe aufgebaut.

Erster Godshorner Löwen-Cup übersteigt die Erwartungen

JC Godshorn. Jetzt, genau zum vollendeten 25-jährigen Bestehen des Vereins, richtete der JC Godshorn sein neu ins Leben gerufenes Judo-Turnier aus.
Pünktlich eröffnete der stellvertretende Bürgermeister Willi Minne gemeinsam mit dem ersten Vorsitzenden des Judo-Club Godshorn, Jürgen Kliem, den ersten Godshorner Löwen-Cup. Für dieses zwei Tage andauernde niedersächsische Großturnier, das als Sichtungsturnier ausgeschrieben war, haben die Verantwortlichen des Judo-Club keine Mühen gescheut und eine Topveranstaltung ausgerichtet. Sehr positive und dankbare Worte kamen vom Niedersächsischen Judo Verband, aber auch von Trainern, Kampfrichtern, Aktiven und Eltern der fast 70 teilnehmenden Vereine. Der erste Wettkampftag war der Altersklasse U15 vorbehalten. Mehr als 100 Judoka dieser Altersstufe wetteiferten auf hohem Niveau um die Pokale. Für den Ausrichter gingen Ina Kassulke, Magali Deperrest Azcarate, Pia Wallukat, Alina Schlaffke und Karlo Lopandic an den Start. Magali und Ina gelang es dann auch jeweils dritte Plätze zu erkämpfen, Pia schaffte es zwar nicht in die Finalrunden, erreichte aber nach Punkten noch einen fünften Platz in ihrer starken Gewichtsklasse. Alina und Karlo setzten sich zu diesem Zeitpunkt allerdings nicht gegen die sehr starke Konkurrenz durch. Ein reibungsloser Ablauf sorgte dafür, dass gegen 17 Uhr die letzte Siegerehrung stattfand, und der erste Tag somit sein erfolgreiches Ende fand. Am zweiten ag kämpfte dann die U12 auf allen vier Kampfflächen. 170 Teilnehmer und Teilnehmerinnen lieferten sich den ganzen Tag über zum Großteil sehenswerte und spannende Kämpfe. Mia Gallinat blieb als einzige Godshorner Kämpferin unbesiegt und konnte somit einen glänzenden „Löwencup“ in Empfang nehmen. Lena Kohls und Andrea Lopandic erreichten jeweils dritte Plätze. Die noch sehr junge Kaja Kaiser hatte es in ihrer Klasse mit sehr viel erfahreneren Gegnerinnen zu tun, so dass Ihr ein Erfolg verwehrt wurde.
Die männliche U12 gewann trotz sehenswerter Leistungen an diesem Tag aber keine Medaillen. Für Luka Kaiser und Robin Schlaffke blieb am Ende Platz fünf, Louis Skrabania und Timo Schlaffke wurden noch siebente. Vincent Miemietz reichten zweiSiege in seiner starken Vorrundengruppe leider nicht zum Weiterkommen in die Finalrunden, doch nach Punkten erreichte er am Ende auch Platz fünf. Es ist jedoch auch festzuhalten, dass Kämpferinnen und Kämpfer mehr durch Niederlagen als durch Siege dazulernen. Eine der wichtigsten Zielstellungen dieses Turniers.
Nachdem die Veranstaltung wie am Vortag effektiv und ohne Komplikationen endete, begannen die vielen fleißigen Helfer mit dem Abbau und dem Rücktransport von mehr als 600 Matten und des gesamten Equipments.