Ehrennadeln für den Vorstand

Die Närrischen Ritter freuen sich auf die Sessionseröffnung.

44 Jahre Närrische Langenhagener Ritterschaft Rot-Gelb

Närrische Langenhagener Ritterschaft. Die Närrische Langenhagener Ritterschaft feierte in der festlich geschmückten Festhalle Eichenpark ihren 44. Vereinsgeburtstag.  Die Eröffnung begann durch die Aktiven schwungvoll mit einem Intro. Die Komturmeisterin Elke Skutnik begrüßte die vielen Gäste. Nach dem ein kleiner Narr mit Tamburin durch die Halle tanzte erzählte die Burgfrau Gitti Flemig den Werdegang der Ritterschaft. Aus den eigenen Reihen gab es einen Jubiläumstanz, Solistentanz der drei Tanzmariechen, Schwarzlicht-Showtanz und das Gesangstrio der Ritterschaft sowie die drei Mädels „Die Emojis“ (Celia, Malin und Melia) die die Gäste mit Musik erfreuten. Grußworte an den Jubiläumsverein kamen von der stellvertretende Bürgermeisterin Ulrike Jagau, vom Karneval-Verband Niedersachsen Präsident Karl-Heinz Thum und vom Präsidenten des Komitee Hannoverscher Karneval Ronny Jackson. Die Karnevalsgesellschaften der hannoversche-carneval-club und die Leinespatzen überraschten den Verein mit einem Showtanz und Gesang. Der Landvogt der Ritterschaft Michael Glaser berichtete einige Begebenheiten über den verstorbenen Komturmeister Didi Skutnik. Ebenfalls überbrachte der hannöversche Traditions-Corps Grüße und zeichnete den Vorstand der Ritterschaft mit je einer Ehrennadel aus. Es war ein festlich gelungener Abend.
Gegründet wurde die Ritterschaft 1973 durch den aus Köln stammenden Adolf Rick, Bürgermeister Walter Bettges, Oberschützenmeister Horst-Otto Wilke, Sportreferent des Sportringes Hajo Westphal, Sportringpräsident Dietrich Jensch, Kaufleute Günther Krüger und Günter Lange, die ein Jahr als Knappe dienen mussten. Ebenso Auto Lampe sowie Ernst-August Nebig. Der Name Rot-Gelb wurde gewählt, weil dies die Stadtfarben von Langenhagen sind. Die Ritterschaft war ein reiner Herrenverein
und bestand aus einem Komturmeister (erster Vorsitz), Rittern und Knappen.
Erst als Lothar Groebner als zweiter Komturmeister den Verein übernahm, durften
die Frauen als Burgfrauen dabei sein. Der Verein wurde ab 1996 von dem dritten Komturmeister Dieter (Didi) Skutnik geleitet, und es folgte die vierte Komturmeisterin Maureen Schreiber. Als fünfte Komturmeisterin steht Elke Skutnik bis heute dem Verein vor.
Das Symbol der Ritterschaft ist jedoch die Fuhbuschkönigin. Beim Fuhbusch handelt es sich um eine Stechpalme mit besonderer Tradition. Zur Fastenzeit liefen die Bäckerburschen mit Fuhbuschstecken von Haus zu Haus und verkauften ihre Fastnachtskuchen. Um ihre Waren schneller zu verkaufen, streichelten sie mit diesem Fuhbusch die Frauen und Mädchen an den Beinen. Dieser Brauch wurde von dem Ritter Ernst August Nebig (Bürger- und Heimatverein) in den Archiven gefunden, und die Ritterschaft erwählte daraufhin symbolisch eine Fuhbuschkönigin. Die erste Fuhbuschkönigin war Gabriele Wengatz für die Session 75/76. Seitdem wird jedes  Jahr zur Sessionseröffnung eine neue Fuhbuschkönigin inthronisiert. Nachstehend unsere Veranstaltungstermine: Sessionseröffnung am 13. November in der Festhalle Eichenpark, Beginn: 20.11 Uhr; Seniorenfastnacht am 13. Januar im Forum, Beginn: 15.11 Uhr;  Kinderfastnachtnacht am 14. Januar  im Forum, Beginn 15.11 Uhr; Prunksitzung am 27. Januar in der Festhalle Eichenpark, Beginn 19.11 Uhr.