Fast 3.000 Wachstunden

Das letzte Mal wurde das Boot aus dem Silbersee gezogen.

Rettungswachdienstende am Silbersee

DLRG Langenhagen. Am Sonnabend hat die DLRG Langenhagen den Wachdienst am Silbersee in einer kleinen Feierrunde bei Spätsommerlichen Wetter beendet. Zum letzten Mal wurde nach einer relativ ruhigen Saison das Motorrettungsboot aus dem Silbersee von Hand gezogen. Der für den Rettungswachdienst zuständige technische Leiter Andre Garlisch, bedankte sich bei den Rettungsschwimmern in einer kurzen Ansprache für ihren unermüdlichen Einsatzwillen. Die Rettungsschwimmer leisteten fast 3.000 Wachstunden. Das war eine den Wetterverhältnissen angepasste Saison, die zum Glück ohne Todesfälle und schwere Verletzungen ablief. Die meisten Verletzungen erlitten die Badegäste in diesem Jahr wieder durch unzählige zerschlagene Glasflaschen mit Schnitten in den Füßen. Diese wurden dann durch die in erster Hilfe ausgebildeten Rettungsschwimmer verbunden. Einige Opfer mussten auch zur weiteren Behandlung in Krankenhäuser transportiert werden. Das Winterhalbjahr werden die Mitglieder der DLRG nutzen, um sich in der ersten Hilfe weiterzubilden und die Rettungsschwimmabzeichen im Godshorner Hallenbad zu erneuern. Desweiteren wird hinter dem Kiosk am Silbersee eine neue Garage für ein Fahrzeug und ein Boot der Rettungstaucher gebaut.