Fit für den Atemschutz

Alle Atemschutzgeräteträger müssen sich regelmäßig einer Untersuchung unterziehen. (Foto: Foto: J. Führer, Feuerwehr Walsrode)
Walsrode. Am vergangenen Wochenende fand in Walsrode eine umfangreiche ärztliche Untersuchung von Einsatzkräften der Freiwilligen Feuerwehren statt. Es handelte sich dabei um die so genannten G26 Untersuchung, eine arbeitsmedizinische Vorsorgeuntersuchung, die zur Früherkennung bzw. Vorbeugung arbeitsbedingter Erkrankungen oder Berufskrankeiten dient. Es wurden rund 60 Atemschutzgeräteträger aus dem Stadtgebiet Walsrode und der Samtgemeinde Rethem von Dr. Gerdts untersucht, um ihre gesundheitliche Einsatzfähigkeit unter Atemschutz festzustellen. Der Untersuchungsumfang ist bindend festgelegt und umfasst für alle Feuerwehrleute unter Atemschutz beispielsweise die Erhebung der Krankheitsvorgeschichte, eine körperliche Untersuchung, einen Seh- und Hörtest, eine Urinuntersuchung, Belastungs-EKG inklusive Ruhe EKG und weitere. Die Untersuchung findet alle drei Jahre statt, ab dem 50. Lebensjahr muss der Helfer sie jährlich durchlaufen. Zusammenfassend ist zu sagen, dass die G26 ein wichtiger Beitrag zur Sicherheit der Atemschutzträger ist. Am 30. Januar 2010 wird ein weiterer Termin angeboten, zu dem noch 28 Einsatzkräfte erwartet werden.