Gekrault, getobt und gequasselt

Die Judoka gingen im Serengeti-Park auf Tuchfühlung mit den Tieren.

Judoka des VfB Langenhagen im Serengeti-Park

VfB Langenhagen. 70 Judoka des VfB im Alter von fünf bis über 40 Jahren begaben sich am vergangenen Wochenende auf eine große Reise durch die Tierwelt von Afrika, Europa, Amerika, Russland und Asien direkt in eine Anlage voller Affen. Gut gerüstet ging es mit dem Langenhagener in Langenhagen los und pünktlich um 10 Uhr waren wir schon im Serengeti-Park. Hier wurden erst einmal große Jeeps geentert, die wenig Schutz vor fauchenden Löwen, spritzenden Schlangen und Elefanten boten, die sich wie Rasensprenger aufführten. Mit teilweise neuen Frisuren und hervorragender Laune ging es dann mit dem großen Doppeldeckerbus zum Trocknen nach Afrika. Begrüßt wurden die Großen und Kleinen hier direkt von einer netten Giraffe, die die Judoka – oder wohl eher das Futter, das Guide Klaus im Bus hatte - mal genauer unter die Lupe nehmen wollte. Es dauerte nicht lange, da durften alle schon das erste Mal inmitten der wilden Tiere aussteigen. Mit etwas Futter bewaffnet erfreuten wir Damwild, Ziegen, Zwergesel, Miniponys und Dybowskihirsche. Da wurde gekrault, getobt und gequasselt, nur der Seehund wollte sich nicht anfassen lassen.
Weiter ging es durch Amerika, wo sich Wapitis über Möhren freuten und Bisons beeindruckten. In Asien machte ein Gibbon durch gemütliches Abhängen auf sich aufmerksam. Dann wurde es spannend: Alle Türen fest verschlossen wagten sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer mit dem Bus ins Reich der Löwen und Tiger, bei denen live vor den Augen der Judoka Rippchen auf dem Speiseplan standen. Schließlich schaute auch ein Nashorn noch einmal durch die Fahrertür nach dem Rechten, bevor sich die Judoka zur Raubtierfütterung ins Bistro zurückzogen. Es gab Salat, Fleisch, Gemüse und Pommes satt und kaum war die letzte Kirsche der Nachspeise verdrückt, waren unsere Judokids schon wieder auf Achse: Die Riesenrutsche lockte.
Nach der Mittagspause ging es dann im Regen zu den Affen. Während die ihre Obstration bekamen, klarte es auf zum Wolkenbruch, so dass wir in den Freigehegen Affen im Regen präsentiert bekamen. Dies hielt aber ein kleines Äffchen nicht davon ab auf uns herumzuklettern, worauf es ihm gleich noch zwei nachtaten. Nach nur geringen Verlusten bei den räuberischen Affen lockten Achterbahn und Co. Die meisten fanden sich dann auch frisch geduscht dank Wildwasserbahn zu Kakao und Kuchen ein. Nachdem dann auch die letzten Fahrgeschäfte noch getestet waren, hieß es schon bald: „VfB-Judokids, ab zum Treffpunkt!“ In Langenhagen wurden wir dann schon von den Eltern erwartet und um halb sieben war das Abenteuer vorbei.
In der nächsten Woche gehen dann die Vorbereitungen auf die Judo-Safari Teil 2 los, denn auch auf der Matte kann man Abenteuer erleben. Alle freuen sich schon auf die Judo-Safari des Deutschen Judobunds, bei der die Teilnehmer Abzeichen und Urkunden vom gelben Känguru über den roten Fuchs, die grüne Schlange, den blauen Adler und den braunen Bär bis zum schwarzen Panther erreichen können. Weitere Bilder von den Judoka auf Safari gibt es unter www.vfb-langenhagen.de.