Gelangweilte Dromedare

Auf der Florafarm gab's viele Informationen.

AWO Kaltenweide in Norddeutschland unterwegs

AWO Kaltenweide. Bockhorn, unweit Walsrode gelegen, ist ein Dorf in Norddeutschland wie viele andere, und doch beherbergt es etwas Seltenes, Ausgefallenes: eine Ginsengfarm, auf der in mühevoller und zeitaufwändiger Arbeit – viel davon in Handarbeit – die kostbare Wurzel angebaut und verarbeitet wird, die in Korea und China seit Jahrtausenden beheimatet ist. Die AWO Kaltenweide machte sich am 7. Mai (auf den Weg zu diesem interessanten und nicht eben häufigen landwirtschaftlichen Betrieb, um mehr über diese alte Kulturpflanze zu erfahren. Viele Fragen tauchten während des einstündigen Vortrages auf, die die Vortragende jedoch zu aller Zufriedenheit beantwortete. Wer weiß zum Beispiel schon, dass der Samen des Ginsengs volle anderthalb Jahre zur Keimung braucht, dass die Pflanze die Sonne scheut und erstmals nach sechs Jahren geerntet werden kann. Die Wurzel wird dann zu vielen Arznei- und Kosmetikprodukten verarbeitet, die man käuflich erwerben konnte.
Nachdem dort noch das Mittagessen eingenommen wurde, ging die Fahrt weiter
zum nächsten Highlight des Tages, nämlich zum Serengetipark Hodenhagen. Mit großen Safaribussen und einer kompetenten und witzigen Tierpflegerin ging es über das 200 Hektar große Gelände. Die vielen Tiere ließen sich durch die Fahrzeuge nicht stören; bei einigen hielt die Tierpflegerin an und öffnete die Tür. Giraffen steckten ihren Kopf neugierig durch die Öffnung und ließen ihre beneidenswert langbewimperten schönen Augen bewundern. Sogar Nashörner machten ihre Aufwartung und wurden mit Leckerchen belohnt. Weiter ging es vorbei an den immer ein wenig hochmütig und gelangweilt dreinschauenden Dromedaren, Schwarzbären, vielen Arten von Antilopen und Großkatzen.