Gut aufgestellte Gemeinschaft

Gut gelaunte Gastgeber und Gäste (von links): Jörg Brandt, Jürgen Koch, Willi Minne, Manfred Dankemeyer, Monika Gotzes-Karrasch, Mirko Heuer, Michaela Henjes, Horst Senf, Joachim Brandt, Wilhelm Behrens und Michael Freiberg. (Foto: K. Raap)

Tennisverein Langenhagen feierte 40. Geburtstag

Langenhagen (kr). Mit einem offiziellen Empfang von geladenen Ehrengästen und einem fröhlichen Sommerfest innerhalb eines Tages der offenen Tür feierte der Tennisverein Langenhagen, vormals Tennisverein Langenforth, auf seiner schönen Anlage an der Emil-Berliner-Straße 26 seinen 40. Geburtstag. Über die Vereinsgeschichte berichtete das Langenhagener Echo bereits ausführlich. Vorsitzender Jörg Brandt richtete ein herzliches Dankeschön an die Stadt Langenhagen und verschiedene weitere Gremien für die ausgezeichnete Zusammenarbeit, verbunden mit soliden Förderungsaktivitäten. Ein besonderer Gruß galt auch der Stadträtin Monika Gotzes-Karrasch und Horst Senf, TVL-Ehrenvorsitzender. Ein besonderes Kompliment konnte er auch an die eigene Adresse liefern: Noch in diesem Jahr ist der Tennisverein Langenhagen absolut schuldenfrei ohne jegliche Verbindlichkeiten. Auch in Zeiten stagnierender oder leicht rückläufiger Mitgliederzahlen sei der Verein gut aufgestellt. An der Spitze der Gratulanten stand Bürgermeister Mirko Heuer, „selbst ein Langenforther Kind“ wie er betonte. Er konnte sich nicht nur gut an die große Zahl von Blindgängerfunden auf dem Vereinsgelände erinnern, sondern vor allem an den kontinuierlichen Ausbau der Anlage und die damit verbundene stetige Modernisierung des Clubheims, Grundstein für den wichtigen geselligen Aspekt des Clublebens. Mirko Heuer ließ es sich nicht nehmen, die jahrelangen Arbeit des Platzwartes Lothar Hoffmann zu würdigen. Er tat das mit einem Glas Honig, produziert von den stadteigenen Bienen auf dem Rathausdach. Als Vorsitzender des Ratsausschusses für Soziales, Inklusion und Sport unterstrich Willi Minne das besonders positive Klima in dieser Einrichtung und die Bedeutung für das Leben in der Kommune. Aufmerksam verfolgt hat auch Sportring-Präsidentin Michaela Henjes das Geschehen in Langenforth, das sie mit einigem Lob bedachte. Sie vertritt in ihrem Amt 41 Vereine mit über 11.000 Sportlern. Als Vorsitzender des Schützenvereins Langenforth überbrachte Michael Freiberg die Glückwünsche des benachbarten Vereins und überraschte Jörg Brandt mit einem Glaspokal. Manfred Dankemeyer wies in seine Funktion als Vorsitzender der Region Hannover im Niedersächsischen Tennisverband auf die durchaus wieder positiven Perspektiven hin. In einer ebenso launigen wie ernsten Rede appellierte Regionssport-Vorsitzender Joachim Brandt an die Kommunal-, Landes- und Bundespolitiker, Präsenz vor Ort auch außerhalb bevorstehender Wahlen zu zeigen, um glaubwürdig zu bleiben. Zudem hob er die in den letzten Jahren in Langenhagen vorbildlich gewachsenen beispielhaften Rahmenbedingungen bei der Förderung der Sportvereine hervor.
Mit einem gemeinsamen Essen wurde der offizielle Teil der Veranstaltung geschlossen. Nicht unerwähnt soll bleiben, dass dem Verein immer noch rund ein Dutzend Gründungsmitglieder angehören, die sich fast ausnahmslos immer noch intensiv mit dem kleinen gelben Ball befassen. Und sie hatten damit ihren ganz speziellen Grund richtig zu feiern.