Hier steht der Mensch im Vordergrund

Der stellvertretende Bürgermeister Willi Minne gratuliert Ingrid Bernhardt.Foto: D. Thiele

AWO-Ortsverein feiert 66. Geburtstag / Viel Lob für ehrenamtlichen Einsatz

AWO Engelbostel. „Mit 66 Jahren ist noch lange nicht Schluss!“ Angelehnt an den Udo Jürgens Klassiker begrüßte Ingrid Bernhardt, Vorsitzende des AWO-Ortsvereins, am Sonntag zahlreiche Gäste zum 66. Geburtstag der AWO in Engelbostel im Gasthof Tegtmeyer. Da der 60. Geburtstag hinter dem 30. der Begegnungsstätte zurückstecken musste und statt des 65. der Einzug in die renovierten Räume in der Kreuzwippe gefeiert wurde, sollte dieses Jahr der gebührend gewürdigt werden. Man wolle zuversichtlich in die Zukunft schauen und noch ganz viel bewegen, betonte Bernhardt, die seit 2004 die Geschicke in Engebostel leitet.
AWO Engelbostel: Im Laufe der Jahrzehnte hätten sich die Aufgaben der AWO geändert, doch damals wie auch heute stand und stehe der Mensch im Vordergrund. In den 40er Jahren kümmerte man sich um Erholungsmaßnahmen für Mütter und Kinder, unterstützte Vertriebene und versorgte die Engelbosteler mit Carepaketen und Deisterkohle. In den 60er Jahren rückte das Vereinsleben immer mehr in den Vordergrund und in den 70ern wurden Beratungen und Treffen für ältere Menschen organisiert. Das Angebot sei in den 80er Jahren immer vielfältiger geworden und mittlerweile zähle der Ortsverein Engelbostel 185 Mitglieder, so Bernhardt stolz.
Der stellvertretende Bürgermeister Willi Minne hob in seinen Glückwünschen besonders die ehrenamtliche Arbeit, die bei der AWO geleistet werden würde, in den Vordergrund. „Was wäre unsere Gesellschaft nur wert, ohne diesen ehrenamtlichen Einsatz!“ Es würde in Deutschland schlecht aussehen, deshalb könne er den Mitgliedern des Ortsvereins nur raten: „Macht weiter so!“