In die Residenzstadt Detmold

Die Rotkreuzler besichtigen das Schloss, einen prachtvollen Weserrenaissancebau.

Fahrt ins Blaue des DRK Krähenwinkel

DRK Krähenwinkel. Es ging in die Residenzstadt Detmold, also nach Nordrhein-Westfalen-Lippe. Detmold wurde 783 erstmals erwähnt als „Theotmalli“ , deren Ursprung in der Römerzeit lag. Detmold ist bekannt durch das Hermanns Denkmal, Freilichtmuseum und dem malerischem Schloss in der Innenstadt. In2 Gruppen aufgeteilt startete dann die Führung. Das Schloss wurde 1123 gegründet und beurkundet worden von den zwei Brüdern(Edelherren) Hermann und Bernhard de Lippia, also zur Lippe. 1557 wurde das Schloss, ein Weserrenaissancebau, fertiggestellt. Es wurde mit Giebelschmuck reich verziert. Um 1600 gab es eine Lateinschule und eine Bibliothek im Schloss. Heute ist es die Landesbibliothek. Um 1800 gründete Fürstin Pauline den ersten Kindergarten ( Fürstin Pauline Stiftung). Sie kümmerte sich um Kinder, Jugendliche und alte Menschen. Ende des erstes Weltkrieges geschlossenen Dominialvertrag verblieb das Demolier Schloss im Familienbesitz. Seit 1950 ist Dr. Arnim Prinz zur Lippe Eigentümer. Er war der Sohn des Fürsten Leopold, des Vierten.
Im größten Freilichtmuseum Norddutschlands gab es unendlich viel zu sehen. Einen alten Krämerladen genauso wie früher, wo man einzeln Bonbons kaufen konnte, ein altes Spritzenhaus und eine Backstube auch wie früher in der noch traditionell gebacken wurde. Ein herrlicher Duft von Brot und Zuckerkuchen. Man konnte nicht alles besichtigen, dazu braucht man einen ganzen Tag und nicht nur zwei Stunden. Nach dem Kaffeetrinken ging es dann wieder Richtung Heimat. Ein bisschen müde, aber mit vielen neuen Eindrücken.