Konstante Leistungen entscheidend

Die Sieger der Clubmeisterschaft zeigten sich gemeinsam mit Mitspielern sichtlich erfreut. (Foto: C. Kunze)

Clubmeisterschaft auf dem Golfplatz

GC Langenhagen. Es sollte dieses Jahr eine ganz besondere Clubmeisterschaft werden. So hatte sich der Vorstand des Golfclub (GC) Langenhagen in Hainhaus mehrfach geäußert und es gelang. Es gab erstmals einen neuen Spielmodus über zwei Spieltage, bei dem die Bruttoteilnehmer zwei ihrer drei Runden ersten Tag spielen mussten. Die Nettoteilnehmer hingegen mussten an zwei Tagen nur eine Runde spielen. Dieser neue Spielmodus sollte sicherstellen, dass am zweiten in jedem Fall alle Spieler im Hellen in das Clubhaus kommen.

Als Favoriten bei den Männern gingen sicherlich Vorjahressieger Brandon Bernack, Doppelclubmeister der Herren Tristan Falcke und der in den letzten Wochen immer bessere Henry Ost auf die Runde. Doch Brandon Bernack hatte sicherlich einen der schlechtesten Tage des Jahres erwischt. Nach zehn über Par in der ersten Runde fand er sich auf Platz sechs der Wertung. Zwei Triple- und zwei Doppelbogeys ließen keinen Platz für ein gutes Gesamtergebnis. In der zweiten Runde spielte er zwar mit einer 69 die beste Runde des Tages, konnte aber trotzdem nur auf Platz vier vorrücken.
Tristan Falcke spielte zwei gleichmäßig gute Runden (69, 70). Er versuchte besonders in der zweiten Runde die Ruhe zu bewahren und sich von der Unruhe in seinem Match nicht ablenken zu lassen.
Henry Ost begann seine Runde mit einem schlimmen Triple-Bogey spielte mit 77 aber eine insgesamt ordentliche erste Runde und mit 70 eine sehr gute zweite Runde.
Bei den Damen zeichnete sich nach kurzer Zeit ein sehr spannendes Match zwischen Anne-Kathrin Albrecht und Lena Marie Albrecht ab. Hier war Valerie Beneke leider ab der ersten Runde nicht in der Lage, den Anschluss zu halten. Trotz einer sehr respektablen 76 in der ersten Runde.
Anne-Kathrin Albrecht und Lena-Marie Albrecht schenkten sich auf der Runde nichts und so kam es, dass die beiden noch an der 14 der zweiten Runde bei sechs unter Par lagen.
Leider holte Lena dann die Schwäche, ausgelöst durch den grippalen Infekt der Vorwoche, wieder ein. Bei diesem für sie überragenden Stand bekam sie auf der 15 offensichtlich einen Kreislaufzusammenbruch und musste ins Clubhaus gefahren werden. Damit war die Clubmeisterschaft bei den Damen so gut wie entschieden, denn die Zweitplatzierte Valerie Beneke hätte schon wirklich zaubern müssen, um den Vorsprung von 13 Schlägen auszugleichen.
Bei den Nettospielern und Spielerinnen gingen nach der ersten Runde Frank Dolgner mit tollen 43 Punkten und Heike Zimmeck mit 42 Punkten in Führung. Das waren für Heike Zimmeck immerhin fünf Punkte Führung vor Anja Mauerhöfer und für Frank Dolgner zwei Punkte Vorsprung vor Stefan Himmelmann.
Hier konnte es am zweiten Tag noch spannend werden.

Nach dem Prinzip „Schrott First“, wie es einige Teilnehmer der Runden kolportierten, starteten die schlechtesten Ergebnisse der Nettospieler zuerst. Die Bruttospieler starteten auch in umgekehrter Ergebnisreihenfolge. Anja Mauerhöfer hatte sich zum Ziel gesetzt, die Nettoclubmeisterschaft doch noch zu gewinnen. Doch es schien nicht ihr bester Tag zu sein. Heike Zimmeck hingegen hatte einen ganz schlechten Tag. So kam es, dass Anja schon nach neun Löchern deutlich vor Heike in Führung lag. Doch diese holte bis zur 17 wieder auf und an der 18 sollte sich das Spiel entscheiden. Hier spielte Anja dank stählerner Nerven ein Bogey, während Heike mit einem Triple-Bogey ohne Punkte blieb. So konnte Anja Mauerhöfer mit zwei Punkten Vorsprung Netto-Clubmeisterin werden.
Bei den netto Herren ließ Frank Dolgner Stefan Himmelmann keine Chance. Mit erneut 46 Punkten lag er erneut klar von Stefan Himmelmann und wurde damit Netto-Clubmeister.
Nicht sehr spannend, aber trotzdem schön anzuschauen war das Spiel der Damen um den Brutto Titel. Nach dem Ausscheiden von Lena-Marie Albbrecht konnte Valerie Beneke keinen Anschluss an Anne-Katrin Albrecht finden. Und so gewann Anne-Kathrin deutlich mit 18 Schlägen Vorsprung vor Valerie Beneke.
Auch bei den Herren wurde es nicht wirklich spannend bei Kampf um den Sieg. Tristan Falcke, dem man an diesem Wochenende auch den Beinamen „der Zuverlässige“ hätte geben können, hielt Henry Ost klar auf zehn Schläge Distanz, so der Bericht von GC-Sprecher Christian Kunze.