Kulturell reichhaltiges Reisprogramm

Der Rheinfall gehörte für die SoVD-Gruppe aus Kaltenweide-Krähenwinkel zu den wichtigen Reisestationen.

SoVD-Gruppe unterwegs am Bodensee

SoVD Krähenwinkel-Kaltenweide. Die Reise des SoVD-Ortsverbands führte für acht Tage nach Friedrichshafen am Bodensee, der blauen Perle im Alpenvorland. Friedrichshafen liegt am baden-württembergischen Ufer des Bodensees, im Dreiländereck Deutschland, Österreich und Schweiz. Die Stadt ist nicht nur als touristisches Ziel, sondern auch als Stadt der Zeppeline bekannt. Heute befinden sich in Friedrichshafen Unternehmen der Luft- und Raumfahrt, der Autoindustrie und der Hochtechnologie. Bei einer Stadtführung wurden viele Besonderheiten der Stadt vermittelt. Am nächsten Tag stand der Ausflug zur Insel Mainau an. Aber zunächst besichtigten die Urlauber die Basilika Birnau. St. Marien erhebt sich am Nordufer des Bodensees. Die römisch-katholische Basilika Birnau zählt zu den wichtigsten barocken Wallfahrtskirchen der Region. Anschließend ging es per Schiff von Überlingen zur Insel Mainau, ein Ort mit langer aristokratischer Tradition und unvergleichlichem Ambiente. "Das majestätische Schloss steht in vollendeter Harmonie mit einem der schönsten Parks Europas", berichtet SoVD-Ortsverbandssprecher Siegfried Wandelt. Vom Frühjahr bis zum Herbst bietet die Mainau ein prachtvolles Bild eines wachsenden Blütenmeeres. Die Rückfahrt führte zur historischen Stadt Meersburg. Meersburg gebaut an einem steilen Rebhang direkt am See, zog schon vor Jahrhunderten die Menschen an. Meersburg gehört zur deutschen Fachwerkstraße, eine der großen touristischen Routen Deutschlands. Der Rheinfall von Schaffhausen, mit 23 Meter Höhe und 150 Meter Breite der größte und wasserreichste Wasserfall Europas, war eine weitere Station. Er gehört zu den großen Attraktionen dieser Gegend. Der nächste Halt war Konstanz, die größte Stadt am Bodensee. Die Kombination aus Tradition und Moderne machen Konstanz zum pulsierenden Zentrum der Vierländerregion. Das Konstanzer Konzil als herausragendes Ereignis vor 600 Jahren ist noch heute in der Stadt präsent. Ein weiterer Halt war Stein am Rhein. Das mittelalterliche Schweizer Städtchen am Ufer des Hochrheins ist eines der beliebtesten Ausflugsziele in der internationalen Bodensee-Region. Stein am Rhein bezaubert durch sein geschlossenes historisches Altstadtbild, das Ensemble von hervorragend erhaltenen, mit Fassadenmalereien, Erkern und Treppengiebeln verzierten Bürgerhäusern sowie durch mittelalterliche Tore und Türme. Der Tag endete mit einem Abstecher ins Appenzeller Land und der Rückfahrt per Schiff nach Friedrichshafen. Es folgte ein Besuch des Zeppelin Museum. Das Museum präsentiert die weltweit größte Sammlung zur Luftschifffahrt. Als multimediale Erzählung lebendiger Geschichte, über mutige Menschen, technische Innovationen und Höchstleistungen. Zudem konnten die begehbaren Passagierräume der Hindenburg (LZ 129) im originalgetreuen Nachbau erlebt werden. Am neuen Tag fuhr die Reisegruppe auf der deutschen Alpenstraße nach Oberstdorf. Oberstdorf ist ein Markt im bayrischen Landkreis Oberallgäu in Deutschland. Der heilklimatische Kur- und Kneippkurort am Nebelhorn. Mit keiner Bergbahn im Allgäu kommt man höher hinaus als auf das 2.224 Meter hohe Nebelhorn. Belohnt wird man oben mit einem legendären 400-Gipfel-Blick. Ein Besuch von Lindau beendete die Reise. Lindau das sich in seiner über 1.100 Jahre alten Geschichte zunächst vor allem auf der kleinen Insel Lindau entwickelte hat etwa 25.000 Einwohner. Siegfried Wandelt berichtet: "Schon auf der Brücke, die das Lindauer Festland mit der Insel verbindet, eröffnet sich ein Ausblick, der erahnen lässt, was Lindau so reizvoll macht. Vor der Kulisse der Alpenkette und der historischen Altstadt verspricht die Stadt einen unvergesslichen Aufenthalt. Nach diesen tollen Erlebnissen traten wir die Heimreise an."