Lebensraum für den Laubfrosch

Der Laubfrosch soll geschützt werden.

NABU-Aktive wollen Kleingewässer pflegen

NABU Langenhagen. Bereits im Sommer hatten Aktive vom Naturschutzbund (NABU) Langenhagen Schilf und Rohrkolben aus den Kleingewässern in Kananohe entfernt, um diese vor Verlandung zu schützen. Dadurch konnten sie ihren besonnten, offenen Charakter erhalten und stehen auch weiterhin für Amphibien, insbesondere dem Laubfrosch zur Verfügung. „Im Herbst wollen wir die Uferbereiche entkusseln, das heißt, junge Birken, Erlen und Kiefern, möglichst mit Wurzeln, entfernen“, sagt Ricky Stankewitz, 1. Vorsitzender vom NABU Langenhagen. „Dies ist notwendig, um eine zu starke Verbuschung der Kleingewässer zu verhindern“, erläutert der Naturschützer. Derartige Pflegemaßnahmen dürfen, um andere Tiere nicht zu stören, nur in der Zeit vom 1. Oktober bis zum 28. Februar durchgeführt werden. „Schon im letzten Jahr hatten die freiwilligen Helfer, trotz leichten Regens, viel Spaß an der Arbeit. Ich hoffe, dass wir die Anzahl der Helfer in diesem Jahr noch erhöhen können, denn jede Hilfe ist wichtig“, so Stankewitz abschließend. Einen Teil der Arbeitsgeräte für diese Arbeiten stellt der NABU zur Verfügung. Hilfreiche Werkzeuge sind Handäxte, Astscheren und Spaten, die von den Helfern natürlich auch selbst mitgebracht werden können. Es sind zwei Pflegeeinsätze für diesen Herbst geplant. Diese finden am Sonnabend, 23. Oktober und 6. November statt. Treffpunkt ist jeweils um 9 Uhr der Parkplatz Hasenheide an der Kananoher Straße. Für Fragen können sich interessierte Helfer bei Ricky Stankewitz per E-Mail an ricky.stankewitz@nabu-langenhagen.de oder telefonisch unter (0511) 7 24 69 26 melden. Bei zu starkem Regen finden die Pflegeeinsätze nicht statt und werden verschoben.