MTV auf dem Klosterwanderweg

An der ehemaligen deutsch-deutschen Grenze machte die Gruppe Halt.

Trittsicherheit im Harz war erforderlich

MTV Engelbostel-Schulenburg. Anfang April nahm der MTV sein Wanderprogramm wieder auf. Der Vorharz war dieses Mal das Ziel. Ein weiteres Stück des Klosterwanderweges wollte man entdecken. Nach dem Start in Eckertal führte der Weg entlang der Ecker, dem früheren Grenzweg bis zum Junghorn. Reichlich Schnee und teilweise sehr glatte Passagen erforderten Trittsicherheit. Der Jungborn ist als eine der schönsten Partien des Harzwaldes bekannt, ein sehr gehegtes und gepflegtes Freiluftgelände. Hier legte die Gruppe eine Rast ein. Gestärkt pilgerte die Gruppe weiter in Richtung Ilsenburg. Das Benediktinerkloster St. Peter und Paul war das nächste Ziel. Wanderfreund Helmut Kleinholz hatte hier eine geführte Besichtigung organisiert. Das Kloster und die Klosterkirche wurden von 1078 bis 1087 erbaut. Der noch in Teilen erhaltene seltene Gips-Estrichfußboden mit Bodenzeichnungen aus dem zwölften Jahrhundert hat sehr fasziniert. Weiter ging es nach Drübeck, zum Benediktiner-Nonnenkloster St. Vitus. Die gesamte Klosteranlage beeindruckt durch ihre historische Architektur. Auch die 200 jährige Sommerlinde erweckt die Aufmerksamkeit. Eines der vier Gartenhäuschen (früheres Gärtnerhaus) ist zum Klostercafé umgebaut. Bei Kaffee und Kuchen wurde die Wartezeit auf den Bus zur Rückfahrt verkürzt.