Neue Besetzung nach Vorstandswahlen

Jahreshauptversammlung des Schützenvereins Kaltenweide

Schützenverein Kaltenweide. Den musikalischen Rahmen für die
Jahreshauptversammlung der Kaltenweider Schützen lieferte wieder das
Young Spirit Orchestra (YSO), eine Abteilung des Schützenvereins. Die
Versammlung war besonders gut besucht und ein aktiver Teil der
Schützen diskutierte noch lange nach Ende der offiziellen
Veranstaltung engagiert weiter.
Zunächst standen an diesem Abend aber die Grußworte der Gäste an.
Erich Wesemann wies in seiner Eigenschaft als stellvertretender Vorsitzender
des KSV Wedemark-Langenhagen auf die Funktion des SV Kaltenweide als
Bindeglied im Kreisverband hin. Der SV Kaltenweide sei nicht nur der
größte Verein im Kreisverband, beherberge nicht nur den
administrativen Bereich des Kreisverbandes, sondern führe vor allem
auch den Schützennachwuchs zusammen.
Bürgermeister Wolfgang Langrehr überbrachte den Gruß des Ortsrates
Kaltenweide. Besonders erwähnte er die geplante neue Sporthalle, die
in unmittelbarer Nachbarschaft des Schützenhauses gebaut werden soll.
Diese Halle stünde nach Fertigstellung im Rahmen des Belegungsplanes
auch den Schützen für ihren Ausgleichssport zur Verfügung.
In ihren Berichten ließen Vorsitzender und Fachspartenleiter
das vergangene Sportjahr Revue passieren. Die Schützen des SV
Kaltenweide seien auf allen Wettkampfebenen von den Kreis- über die
Landesligen bis zur Deutschen Meisterschaft in vielen Disziplinen
erfolgreich angetreten. Besonders im Bereich der Jugend seien
hervorragende Fortschritte zu verzeichnen.
Für den Druckluftwaffenstand kündigte Lutz Wesemann die bereits
beschlossene Anschaffung modernster mobiler Elektronikanlagen an.
Zukünftig würden die Schützen ihre Treffer von rechnergesteuerten
Monitoren ablesen können.
Die energiearmen sportlich eingesetzten Luftgewehre und Luftpistolen
werden in den verschiedenen Disziplinen immer auf einer Distanz von
zehn Metern geschossen. Da nur komprimierte atmosphärische Luft oder
Kohlendioxid als Antriebsmittel für die Diabolokugeln verwendet
würden, entstünden keinerlei schädliche Emissionen und nur sehr
geringe Geräusche beim Schuss. Die neuen mobilen Anlagen ließen sich
daher für die erfahrungsgemäß gut besuchten überregionalen Wettkämpfe
auch in Sporthallen aufbauen. Diese Praxis sei bundesweit immer
häufiger üblich.
Durch die Vorstandswahlen wurden Posten teils neu besetzt. Als
Vorsitzender wiedergewählt wurde Lutz Wesemann. Der neue
Stellvertreter ist Thomas Moeck geworden. Er übernahm den Posten von
Birgitt Fuhrmann. Wiedergewählt wurde auch die Schriftführerin Sabine
Letmathe sowie ihre Stellvertreterin Jessica Letmathe. Neue
Schatzmeisterin ist Katja Ohlendorf. Sie löst Jörg Prick ab.
Wiedergewählt wurde auch die stellvertretende Damenleiterin Daniela Lührs.
Fachwart Wurfscheiben wurde Burghardt Demski für Ditmar Peetz.
Fahnenträger wurde Daniel Hose. Als Beisitzer wurden Wilfried
Ohlendorf und Peter Vogel gewählt. Kassenprüfer wurde Reinhard
Grabowsky.