Pfad in den Baumkronen erwandert

Gemischte Gefühle zwischen Skepsis und Erstaunen gab es für die Teilnehmer des SoVD-Ausflugs an der Schlangenfarm.

SoVD-Ausflug brachte exotische Erlebnisse

Krähenwinkel/Kaltenweide. Zur SoVD-Tagesreise nach Bad Harzburg und Schladen zieht der Ortsverband positive Bilanz. Am Fuße des Burgbergs, mitten im Kurpark Bad Harzburgs gelegen, wanderten die Teilnehmer auf dem rund ein Kilometer langen und in 26 Meter Höhe aufgehängten Pfad durch die Baumkronen des Kalten Tals. Wissenswertes zur Holzwirtschaft, zur Natur und zur Umwelt wurde entdeckt. Einzigartig unter den Baumwipfelpfaden Deutschlands ist der Bad Harzburger Pfad auch aufgrund seiner Geologiestation, die anhand einer Felswand die Gesteinsschichten des Harzes erklärt. Auf 18 Plattformen und Brücken sind 33 verschiedene Erlebniselemente und Ruhestationen. Der Nationalpark Harz bietet hier einen Einblick in die spannende Tier- und Pflanzenwelt. Fehlen darf dabei natürlich nicht der Luchs oder die Wildkatze, die zu den Wappentieren Bad Harzburgs geworden sind. Auch die Geschichte des Harzes spielt eine Rolle, so erzählt die Kiepenfrau Wally, wie das Leben der als „Harzer Kamele“ bekannten Frauen war. Nach dem Mittagsessen setzte die Gruppe die Reise nach Schladen fort, wo Wissenswertes über die Gewinnung von Schlangengift und dessen Verwendung vermittelt wurde. Mit mehr als eintausend Schlangen ist die dortige Schlangenfarm eine der größten Europas. Aber auch Giftspinnen, Piranhas und Krokodile sind hier untergebracht. Im Nordharzer Schlangenparadies erlebten und entdecken die Teilnehmer auf dem Ausstellungsgelände eine exotische Welt unter anderem im Echsenhaus. "Dank der spannenden Vorführungen und der interessanten Vorträge verflog die Angst vor den Kriechtieren und das Interesse mehr über diese faszinierenden Geschöpfe zu erfahren wurde größer", berichtet Siegfried Wandelt vom SoVD-Ortsverband.