Pfeilflug im Fackellicht

Siebtes Godshorner Nachtschießen

Schützenverein Godshorn. Das Schießen im Freien beendeten die Bogenschützen des SV Godshorn mit ihrem traditionellen Nachtschießen. Bei diesem Spaßschießen wurden die Scheiben mit Pechfackeln und der Parcours mit Ölfackeln stimmungsvoll ausgeleuchtet. Je 24 Pfeile wurden auf 25 Meter und auf 18 Meter geschossen. Nach der 25-Meter-Runde wurde das Schießen unterbrochen. Grillmeister Frank hatte die erste Lage Würstchen und das Fleisch gar und fertig zum Verzehr. Er rief die 13 Teilnehmer sowie die begleitenden Eltern der jüngeren Schützen zu Tisch. Das Wetter zeigte sich an diesem Freitagabend noch einmal von seiner angenehmen Seite. Es war warm und trocken.
Nach dem Essen galt es eine Spezialaufgabe zu lösen: In sieben Meter Höhe war ein
beleuchteter Ballon angebracht. Mit einem Langbogen und Leuchtpfeilen sollte dieser Ballon erlegt werden. Wider Erwarten überstand der Ballon einige Treffer und wurde schließlich unverletzt von der Stande genommen, nachdem alle Leuchtpfeile verschossen waren. Sehr gerne hätten die Jungschützen ihre Sportbögen mit Turnierpfeilen für den Ballonschuss benutzt. Der Ballon wäre sicher durchschossen worden. Allein Sicherheitsüberlegungen verbieten Schüsse mit schnellen Pfeilen, die über den begrenzten Sicherungsbereich hinaus fliegen können. Nach Einsammeln der Leuchtpfeile begann die zweite Runde des Nachtschießens.
Die Fangscheiben mit Dartauflagen bestückt standen 18 Meter vor den Schützen. Hier galt es für möglichst hohe Punktzahlen die Doubels und Trebels zu treffen. Im flackernden Fackellicht war dieses auch für erfahrene Schützen eine echte Herausforderung. Nach dreistündiger Aktion und Verlesen der Ergebnisse verließen die Schützinnen und Schützen leicht erschöpft, aber zufrieden, den nächtlichen Schießparcours.