Pfeilflug im Fackellicht

Zur Auswertung der Schießergebnisse wurde mit Taschenlampe ausgeleuchtet.

Godshorner Nachtschießen schließt die Saison ab

SV Godshorn. Das Schießen im Freien beendeten die Bogenschützen des Schützenvereins (SV) mit ihrem traditionellen Nachtschießen. Bei diesem Spaßschießen wurden die Zielscheiben mit Pechfackeln und der Parcours mit Ölfackeln stimmungsvoll ausgeleuchtet. Je 15 Pfeile wurden auf 20 Meter und auf zehn Meter geschossen.
Die Zeit bis zur Dämmerung verbrachten die Bogenschützen und ihre Gäste am Grillfeuer. Nach Abklingen des letzten Regenschauers ging es gut gestärkt zur Schießbahn. Auf 20 Meter Entfernung galt es, das goldene Zentrum der farbigen
Bogenscheibe zu treffen. Bei der Handhabung des Bogens im Dunkeln erforderte dies hohe Konzentration. Für die zweite Schießrunde waren Dartauflagen das Ziel. Hier mussten für eine möglichst hohe Punktzahl die Doubels und Trebels getroffen werden. Im flackernden Fackellicht war dies auch für erfahrene Schützen eine echte Herausforderung.
Zum Schluss war noch eine Spezialaufgabe zu lösen: An einer Stange war in sieben Meter Höhe ein Luftballon angebracht. Diese sollte mit Langbogen von einem Leuchtpfeil getroffen werden. Diese Aufgabe meisterte der Jungschütze Leif, der mit seinen zwölf Jahren das erste Mal an einem Nachtschießen teilnahm. Nach zweistündiger Aktion und Verlesen der Ergebnisse verließen die Schützen leicht erschöpft, aber zufrieden den kalten, nächtlichen Schießparcours.