Raum für Begegnung fehlt

Ehrungen schlossen die Jahresversammlung des AWO-Ortsvereins im Haus der Jugend ab.

Unzufriedenheit bei der AWO-Versammlung

AWO Langenhagen. Zur diesjährigen Versammlung des AWO-Ortsvereins drängten sich über sechzig Mitglieder in einem Raum im Haus der Jugend. "Die Stimmung war ungewohnt gedrückt, da seit Monaten eine eigene Begegnungsstätte fehlt", so der Bericht der Schriftführerin Cornelia Lütge. Sie erinnert an die Brandstiftung, die zum Totalschaden des früheren Treffpunktes in der Pekohalle führte. Von der Einrichtung seien lediglich noch einige Tische und wenig Geschirr brauchbar. "In der Folge konnte die AWO bis Oktober keine Angebote für Senioren machen, bis das Hotel ACHAT freundlicherweise seinen Frühstücksraum zur Verfügung stellte", berichtet Sven Seidel. Da es sich nicht um einen abgeschlossenen Raum, sondern einen Bereich in Verlängerung der Rezeption handelte, waren die Hotelmitarbeiter durch die Geräuschkulisse in ihrer Arbeit beeinträchtigt. Die AWO-Betreuerinnen hätten wenig Spielraum gehabt und seien, wie die Senioren, aufgrund der Hotelgegebenheiten in ihren Entfaltungsmöglichkeiten eingeschränkt gewesen. Der AWO-Vorstand suche dringend nach einer neuen Begegnungsstätte.
Eine Nachwahl im Vorstand wurde erforderlich, da die bisherige stellvertretende Vorsitzende Angela Schmitz sich vermehrt auf ihre ehrenamtliche Tätigkeit in der AWO-Region konzentrieren möchte. Zur Nachfolgerin wurde Bärbel Backes einstimmig gewählt. Der Vorstand des AWO-Ortsvereins wurde entlastet. Bevor der Nachmittag mit Kaffee und Kuchen beschlossen wurde, gab es noch zahlreiche Ehrungen. Sven Seidel dankte den langjährigen Mitgliedern für ihre Treue und ihren Einsatz für die Ziele der AWO mit Urkunden und Nadeln sowie Blumen und Wein.