Reise zum Heimatland der Gurken

Die Krähenwinkler Gruppe genoss die Spreewaldfahrt.

Ausflug des DRK-Krähenwinkel in den Spreewald

Krähenwinkel. Der DRK-Ortsverein fuhr mit Helfern und Freunden für drei Tage in den Spreewald. "Bei strahlendem Sonnenschein, guter Laune besuchten wir als erstes eine Gurkenfabrik - ein Familienbetrieb seit 1908", berichtet Carola Rönisch. Bereits im 15.Jahrhundert bauten Spreewaldbauern Gurken, Meerrettich und Zwiebeln an, begünstigt durch den humusreichen Boden.
Am nächsten Tag wurde die Gruppe von zwei Spreewalder Damen, in Tracht, durch die Kanäle gestakt. Theoretisch sind 500 Kilometer Strecke mit dem Boot befahrbar. Motorboote, auch noch so klein, dürfen im Spreewald nicht fahren, ausgenommen sind nur Einsatzfahrten der Rettungskräfte. Selbst für das Müllabfuhr-Boot gibt es keine Motor. "Nach einer herrlichen vierstündigen Rundfahrt mit Pause, legten wir in Lübbenau an, wo wir auch gestartet sind. Ein bisschen Freizeit gab es noch im Ort, dann ging es wieder zurück ins Hotel. Ein tolles Spreewalder Büfett kalt, warm und mit echten Spreewalder Gurken - so wurden wir abends verwöhnt", schwärmt Carola Rönisch. Am letzten Tag wurde Cottbus besichtigt. Der Name Cottbus kommt aus dem Wendischen beziehungsweise Sorbischen und heißt soviel wie „zur Überfahrtstelle am Fluss“. Cottbus hat 100.000 Einwohner und 8.000 Studenten. Auffallend ist die alte Stadtmauer mit einer Länge von 1,6 Kilometer und ein Stadttor, was früher mal eine Gefängniszelle war. Vor dem Rathaus hat die Stadt sogar einen kleinen „Weg des Ruhmes“ mit über 50 Gedenkplatten, die an die Olympiamedaillen der Cottbuser Sportler erinnern. Die Gegend ist für das Fahrradfahren ideal, weil alles flach wie ein Brett ist. Die Profis legen hier die schnellsten Trainingsfahrten hin.