Rekorderlös bei Versteigerung

Sie holten sich die Preise (stehend von links): Rolf Vogt, Thomas Göbel, Maleen Swoboda, Patrick Lehmann, Rolf Wagner; sitzend: Olaf Köse, Jens Brokmann, Alexander Brede.

Schweinepreisschießen brach alle Rekorde

Schützenverein Engelbostel. Der beliebteste Wettbewerb des Schützenverein Engelbostel brach wieder Rekorde. Beim Schweinepreisschießen stieg zum einen die Zahl der Schützen, sowie die Teilnehmerzahl des im Anschluss stattfindenden Wurstessens. Zu gewinnen gab es Schweineteile, wie Kotelett, Schinken, Nacken sowie Hausmacher Schlachtewurst. Traditionell erhält jeder Schütze einen Preis. Doch bevor die Sieger bekanntgegeben werden, kürt Jugendleiter Thomas Göbel die Gewinner des Göbel-Ordens sowie des Heinz-Nitsche-Jugendwanderpokals.
Um den Jugendpokal zu erlangen, sind mit drei Schuss 30 Ring gefordert. Im Anschluss entscheidet der Teiler des nächsten Schusses. Alle Jugendlichen erzielten 30 Ring. Beim entscheidenden Schuss wurden Traum-Teiler-Ergebnisse erreicht. Selbst Robin Gießelmann als Vierter, der leider leer ausging, hatte 17,2 Teiler. Dritte wurde Maleen Swoboda mit 17,0 Teiler. Mit 16,6 Teiler belegte Patrick Lehmann Platz zwei. Sieger ist Jugendkönig Phillipp Nordmeyer mit 5,0 Teiler geworden.
Anschließend übergab Göbel den vom ihm gestifteten Orden. Gefordert ist ein Teiler von 222. Sieger wurde Ralf Wagner mit genau dem geforderten Wert, vor Edgar Jungk (222,4 Teiler) und Olaf Kösel (223,5 Teiler).
Dann folgte die Bekanntgabe der Gewinner der Schweinepreise. Hier werden die beiden besten Teiler gewertet. Schießsportleiter Ralf Wagner kürte zuerst den besten Einzelteiler mit einem Zinnbecher. Dieser ging mit 5,6 Teiler an Jens Brokmann, der auch das beste Gesamtergebnis mit 17,6 Teiler erzielte. Auf Platz zwei und drei folgten Olaf Kösel vor Alexander Brede, die sich alle über einen Schinken freuen können.
Nachdem alle Schützen ihre Fleisch- und Wurstpreise erhalten haben, folgt die mit Spannung erwartete Versteigerung von Wurstpaketen. Diese nimmt der erste Vorsitzende Rolf Vogt stets selbst vor. Als besonderer Knüller erwies sich in den letzten Jahren, dass mitten in der Versteigerung ein völlig anderes Produkt angeboten wird. Nach Senf- und Gurkengläsern gab es auch schon Überraschungsier in Angebot. Wahrscheinlich das teuerste Überraschungsei der Welt. Dieses Jahr brachte eine Zipfelmütze 36 Euro, was Vereinsrekord ist.