Selbstgemachte Comedy beim Sommerfest

Spaß am Theater gelang mit mutiger Kostümierung beim Sommerfest in Godshorn.

DRK- und AWO-Godshorn sorgten für Programm

Godshorn. Wieder einmal konnten die Ortsvereine des Deutschen Roten Kreuzes und der Arbeiterwohlfahrt auf ein gelungenes Sommerfest zurückblicken. 120 Gäste waren bei strahlendem Sonnenschein und angenehmen Temperaturen in das Dorfgemeinschaftshaus am SPielplatzweg gekommen.
Dort begrüßte zunächst der AWO-Vorsitzende Friedhelm Schulz die Gäste, dem schloss sich die DRK-Vorsitzende Helga Biewendt an. Pastor Falk Wook sprach danach Grußworte.
Die stellvertretende Ortsbürgermeisterin Ute Biehlmann-Sprung betonte die Wichtigkeit des Ehrenamtes und bedankte sich dafür, dass es in Godshorn noch möglich ist, Leute dafür zu finden. Sie überreichte den beiden Vorsitzenden ein kleines Geschenk als Dank für die geleistete ehrenamtliche Arbeit.
Nach einer guten Stunde, in der es reichlich Kaffee und Kuchen gab, hatte die Theatergruppe wieder Programm vorbereitet. Zunächst berichtete Karin Sander, dass sich für sie die Welt verändert habe. Kleidergrößen und andere Dinge wären nicht mehr wie früher. Dann spielten Helga und Walter Müller eine Szene aus dem Krankenhaus. "Jetzt nehmen wir mal unsere Tabletten", so ihr Tenor. Sie hatten die Lacher schnell auf ihrer Seite. Zwei Nonnen entgehen einer Vergewaltigung. Gespielt von Traudel Lichtenberg und Heidrun Schulz. Dass man große Probleme mit dem Anschluss eines Computers haben kann, erzählte Ruth Eichler. Der Direktor (Walter Müller) und eine Lehrerin (Marlies Winter) prüften einen Schüler (Walter Koch), der gerne eine Klasse überspringen möchte. Der Direktor gab dem Wunsch des Schülers statt, weil er mindestens fünf Fragen in dem erotischen Bereich vermutet hatte. Danach spielten Friedhelm Schulz und Anneli Boy die alten Bekannten, wobei sie auf ihre körperlichen Gebrechen hinwies und er sofort Spezialisten benennen konnte. Der absoluten Knaller aber war eine Darstellung von allen Schauspielern über Sparmaßnahmen im Altersheim. Schon die Kostümierung löste frenetischen Jubel aus, denn die Darsteller waren in Omas Nachtoutfit geschlüpft. Militärisch kurz waren dann die Anweisungen zur Körperpflege und lösten einen Lacher nach dem nächsten aus. Das war eine schöne Anerkennung durch das Publikum.
Erwähnt sei auch Klaus Häveker, der für gute Ton-Technik sorgte
Zum Abschluss dieses wunderbaren Nachmittags konnten sich die Teilnehmer noch mit einer oder auch zwei Bratwürsten stärken, die von Detlef Euscher und Bernd Rosien gegrillt wurden.