Spaß am Radball

Heinz Lücke - bleibt auch als 80-Jähriger dem Radball verbunden.

Heinz Lücke bleibt mit 80 Jahren im Training

RC Blau-Gelb. Heinz Lücke hat als Jugendlicher sportlich vieles probiert: Handball, Fußball, Rugby. Dann stieg er aufs Rad, fuhr einige Straßenrennen und entdeckte das Radballspiel in der Halle beim hannoverschen RV Orkan. Damals sprach man noch vom Saalsport, weil Radball und Kunstradfahren früher in den Sälen der Gastwirtschaften betrieben wurde. Im Jahr 1951 wurde Lücke Mitglied beim RC Blau-Gelb, damals noch in Hannover ansässig. Radball spielt er auch heute noch, einmal die Woche in der Halle des RC Blau-Gelb. Trainingspartner ist der 40 Jahre jüngere Jürgen Strohschänk, Gegner sind Lothar Steinig, Trainer der Polo-Spielerinnen und der auch nicht mehr ganz junge „Schorse“ Flegel (74 Jahre).
Gerne denkt der gelernte Werkzeugmacher an die Zeiten zurück, als er in der Oberliga spielte. Da „ging es zur Sache“, erinnert sich der in Groß-Buchholz wohnende Lücke. Sein Arzt meint, er hätte Knochen aus Eisen, weil er in den gut 60 Sportlerjahren verletzungsfrei blieb. Dabei erlitt er bei diesem schnellen, attraktiven Sport - von dem man nun leider schon seit vielen Jahren nichts mehr im Fernsehen sieht - geschätzte 300 Stürze und bekam davon nur blaue Flecken.
Am 26. Juni wurde Heinz Lücke 80. Da nahm er sich trainingsfrei. Aber Radball - so meint er - kann er noch viele Jahre spielen.