Swingolfen als Alternative

Die Teilnehmer hatten viel Spaß.

Reitverein Engelbostel feiert den Vereinspokal der Stadtmeisterschaft

Reitverein Engelbostel. „Wer hat sich sowas bloß ausgedacht…?“, sinnierte einer der Reiterinnen, nachdem ihr Schlag total danebenging.
Jetzt feierten alle Teilnehmerinnen der Stadtmeisterschaft im Reiten, die für den Reit- und Fahrverein Engelbostel und Umgebung gestartet waren, gemeinsam ihren Erfolg: Sie hatten den Vereinspokal geholt und waren zurecht stolz darauf. Und anstatt es einfach bei einem Umtrunk zu belassen, gingen sie es erneut sportlich an: Um 9:30 Uhr ging es nach Otze zum Swingolfen.
So recht hatten Anke Knörzer, Sabrina Naethe, Sina Schmeinck, Leonie Scherf, Kim Kokorsky sowie die Schwestern Mareike und Saskia Franke nicht gewusst, worauf sie sich einließen, denn mit der richtigen Technik haperte es hier und da. Und so kassierten die jungen Damen denn auch Strafstrich nach Strafstrich. „Beim Reiten finde ich die Richtung irgendwie leichter…“ lachten sie dabei. Denn bei strahlendem Sonnenschein war es dann ja auch völlig egal, wer gewann.
Swingolfen ist eine Mischung aus Minigolf und Golfen, die Bahnen sind zwischen 60 und 280 Meter lang, der Ball ist von der Größe eines Golfballes und aus Gummi, und der Schläger sieht eher dachförmig aus. Und letzterer scheint aus der Sicht der Reiterinnen ab und zu ein Eigenleben geführt zu haben.
Ausklang fand der sonnige Tag in einer Gartenlaube in Engelbostel, wo Familie Scherf ein Grillen gesponsert hatte. Schmunzelndes Fazit der Teilnehmerinnen: „So sieht gutes Vereinsleben aus…. Selbst wenn man verliert…“