Vom Anbau bis zur Ernte

Edgar Schmidt-Nordmeier (hinten am Mikrofon) informierte zum Kartoffelanbau in Krähenwinkel.

Kartoffel-Fest des DRK mit Vortrag

DRK Krähenwinkel. Unter dem Motto "Rein in die Kartoffel - Raus aus den Kartoffeln" versammelte sich mehr als 80 Teilnehmer zum DRK-Fest im Dorfgemeinschaftshaus.
Bevor es mit dem Kartoffelbüfett losging, erklärte Landwirt Edgar Schmidt-Nordmeier die Pflanzen, den Anbau und die Ernte. Man muss ja wissen, was man da isst und wie viel Arbeit das eigentlich macht, bis die Kartoffel dann endlich auf unserem Teller landet. Es gibt verschiedene Kartoffelsorten, die häufigsten sind die festkochenden, vorwiegend festkochend sowie die mehligen Kartoffeln. Im Jahre 1565 kam die Kartoffel nach Europa. die ursprüngliche Heimat war Südamerika Peru. Das waren wilde und ungezüchtete Kartoffeln die noch gar nicht schmeckten. Durch Züchtung wurden sie dann zu dem, was wir heute auf dem Teller haben. Die Kartoffelpflanze ist auch mit schlechten Böden zufrieden. Im Jahre 1756 erließ Friedrich der Große den Kartoffelbefehl. Jeder Bauer musste unter Androhung von Strafe Kartoffeln anbauen. Er ließ sogar die Felder von Soldaten bewachen, also musste die Kartoffel etwas Besonderes sein. Sie hat früher ganze Generationen vor dem Hungertod gerettet, denn sie besitzt hohen Vitamin C Gehalt, besteht zu 77 Prozent aus Wasser, zu 19 Prozent aus Kohlenhydraten und ist außerdem kalorienarm. Heute ist die Kartoffel aus keinem Speiseplan mehr wegzudenken, ist mit Pommes Frites sogar überall präsent. Deutschland hat die drittgrößte Anbaufläche in der EU.
Nach so viel Wissenswertem kam beim DRK-Fest auch der Spass nicht zu kurz. Ein nicht so ganz ernstzunehmender Sketch über „Kartoffeln und Anbau“ brachte die DRK-Theatergruppe noch zum Besten. Natürlich war Hartmut Gerberding, alias Else, auch da. Seitens des DRK-Vorstands fasst Carola Rönisch zusammen: "Viel zu schnell ging dieser interessante und lustige Nachmittag vorbei."