Teilnehmer waren begeistert

Aus allen Teilen des Heidekreis zum Protest gegen G20

Heidekreis. Begeistert berichteten Teilnehmende aus dem Heidekreis von der internationalen Demonstration gegen den G20-Gipfel bei der die Hamburger Morgenpost 100.000 Menschen zählte. "Bunt, kreativ, sozialpolitisch klar und vor allem viele viele Jugendliche", begeisterten Gewerkschaftsvertreter Charly Braun und er ergänzt, "nicht die allseits schädliche physische Gewalt stand hier im Mittelpunkt, sondern die Forderungen nach weltweiter sozialer Gerechtigkeit und Klimaschutz, gegen Krieg und grenzenlose Ausbeutung". Susanne Politt plädierte mit ihren Plakaten für bäuerliche Kleinbetriebe in Afrika und gegen den Merkel-Plan Konzerne für afrikanische Landwirtschaft zu fördern. Fritz Patzelt, Sprecher des Bündnis gegen Freihandelsabkommen, bilanziert, dass "die G20 weiter auf ungerechte Welthandelsregeln und Privatisierung öffentlicher Daseinsvorsorge setzen." Renate Gerstel stellt in der G20-Abschlußerklärung fest, dass "eine echte Regulierung der Finanzmärkte nicht mal mehr angestrebt wird." Sie forderte bei der Demonstration plakativ Sanktionen gegen Steueroasen und Bankenkontrolle. Die Demonstrierenden aus dem Heidekreis sind einig: Um eine soziale und ökologische Wirtschaftsweise hier und global durchzusetzen, werden viele Menschen gebraucht, die sich in Gewerkschaften und sozialen Bewegungen engagieren.