29 Fahrer erwartet ein Bußgeld

Ein Verwarngeld wurde 76 mal verhängt

Heidekreis. An der länderübergreifenden Geschwindigkeitskontrollaktion "24-Stunden-Blitzmarathon" am 4. und 5. Juni in Niedersachen, Nordrhein-Westfalen und Bayern beteiligte sich auch die Polizeiinspektion Heidekreis. Überhöhte Geschwindigkeit ist die Todesursache Nummer eins auf den niedersächsischen Straßen. Mit dem "24-Stunden-Blitzmarathon" sollten alle Verkehrsteilnehmer
dafür sensibilisiert werden, dass es sich bei der Raserei nicht um ein Kavaliersdelikt handelt und ein solcher Verkehrsverstoß auch nicht zu akzeptieren sei. Die Polizei gab über die Medien und im Internet die Messstellen im Vorfeld bekannt. Die breite Transparenz sollte allen Verkehrsteilnehmern klar machen, dass es bei den Geschwindigkeitsmessungen ausschließlich um eine Maßnahme zur
Erhöhung der Verkehrssicherheit handelte und nicht um finanzielle Einnahmen durch Bußgelder. Die Messorte lagen hauptsächlich außerhalb von geschlossenen Ortschaften. Der Grund: Hier passieren 70 Prozent aller Verkehrsunfälle mit Todesopfern. Die Polizei hat dabei diejenigen Stellen ausgewählt, an denen besonders häufig Unfälle passieren. Im Heidekreis wurde an zwei Messorten an der Bundesstraße 3, an drei Orten an der Bundesstraße 71 und an der Bundesstraße 214 gemessen. Weitere Messungen erfolgten auf den Landesstraßen 159 und
190, sowie auf der Kreisstraße 129 und der Panzerrandstraße. Dabei wurden 76 Geschwindigkeitsüberschreitungen im Verwarngeldbereich und 29 Überschreitungen im Bußgeldbereich, davon drei Kräder und sieben LKW festgestellt. Messstellen gab es unter anderem an der B 214 zwischen Schwarmstedt und Celle, an der L 159 zwischen Bierde und Hodenhagen und an der L 190 zwischen Walsrode und Hodenhagen.