Dr. Karl-Ludwig von Danwitz und Gudrun Pieper:

Einführung der Pferdesteuer würde Niedersachsen mehr schaden als nutzen

Heidekreis. Als deutsches Pferdeland Nummer Eins ist Niedersachsen nicht nur führend in der Pferdezucht, sondern steht als beliebtes Reiseziel auch in der Gunst der Reittouristen ganz oben. Die Einführung einer jährlichen Abgabe für Pferdehalter, wie sie derzeit innerhalb des niedersächsischen Städtetages diskutiert wird, würde im Hinblick auf diese Spitzenposition mehr schaden als nutzen, sind sich die CDU-Landtagsabgeordneten Dr. Karl-Ludwig von Danwitz und Gudrun Pieper sicher. „In unserer Region sind Pferdesport und Reittourismus wichtige Wirtschaftsfaktoren, von denen zahlreiche Arbeitplätze abhängen. Insgesamt sind in Niedersachsen zwischen 40.000 und 50.000 Menschen in der Branche tätig“, sagten Pieper und von Danwitz. „Die Einführung einer kommunalen Pferdesteuer würde nicht nur eine massive Bedrohung dieser Arbeitsplätze bedeuten, sondern insgesamt die positive Entwicklung der Pferdewirtschaft in Niedersachsen schädigen.“
Auch für die vielen privaten Pferdebesitzer und kleinen Reiterhöfe im Land wäre die Steuer eine Katastrophe. „Eine Pferdesteuer zusätzlich zu den normalen Unterhaltskosten wäre für viele Pferdehalter nicht tragbar“, so die beiden Abgeordneten. „Reiten ist in Niedersachsen ein wichtiger Breitensport. Darüber hinaus werden Pferde häufig bei der Kinderbetreuung und zu Therapiezwecken eingesetzt. Wir dürfen nicht zulassen, dass eine der traditionsreichsten Sportarten in Niedersachsen gefährdet wird.“