Naturführungen

Wanderung rund um die Hornbosteler Hutweide

Wietze. Die Hutweide im Wietzer Ortsteil Hornbostel ist ein besonderes Fleckchen Erde. Direkt an der Aller gelegen, bieten stattliche Alteichen, Wäldchen und Wacholderhaine ein besonderes Naturlandschafts-Erlebnis. Die in den umliegenden Nestern brütenden Weißstörche sind in dem 75 Hektar großen Naturschutzgebiet ebenso zuhause, wie Edellibellen, wilde Stiefmütterchen, Schwanenblumen und eine Herde Heckrinder und einige Wildpferde. Die Heckrinder, eine Nachzucht der ausgestorbenen Auerochsen, leben auf den Hutweiden gemeinsam mit mongolischen Przewalski-Pferden ganzjährig unter freiem Himmel.
Die nächste geführte Naturwanderung rund um die Hutweide findet am Sonntag, 23. April um 9 Uhr statt. Dipl. Ing. der Landespflege Magdalene Stillger-Pilz führt alle Naturinteressierten auf einer etwa dreistündigen Wanderung rund um das Naturschutzgebiet. Dabei geht die Tour entlang der Aller auch über Wege, die sonst nicht öffentlich zugänglich sind. Trittsicherheit und eine mittelgute Kondition sind für die Teilnehmer angeraten, wenn es auch mal über unbefestigte Pfade geht. Treffpunkt ist um 9 Uhr am Storchennest in der Ortsmitte von Hornbostel (Helene Segelke Platz). Kosten Erwachsene sieben Euro, Kinder vier Euro. Es kann auch ohne Anmeldung teilgenommen werden. Während der Führung am 23. April gilt der Vogelwelt rund um die Hornbosteler Hutweide eine besondere Aufmerksamkeit.
Tipp: An festes Schuhwerk, dem Wetter angepasste Kleidung und persönlichen Wegeproviant (es gibt keine Einkehrmöglichkeit). Hinweis: Die Wildpferde und Heckrinder leben dort auf einem großen, nicht von überall einsehbaren Gelände. Eine Garantie, die Tiere aus allernächster Nähe zu sehen, kann leider nicht gegeben werden. • Weitere Termine 2017: 20. Mai, 17. Juni, 22.Juli (Familienwanderung/Anmeldung erforderlich) und 23. September.