11 Arztpraxen im Heidekreis suchen Nachfolger

Heidekreis für Ärzte in Weiterbildung bestens gerüstet

Heidekreis. Sowohl für Ärzte in Weiterbildung als auch für Mediziner nach Abschluss ihrer Ausbildung sind im Heidekreis beste Voraussetzungen gegeben, in allen Bereichen ihres Berufsbildes schnell und individuell zum Einsatz zu kommen. Für Ärzte, die sich noch in der Weiterbildung befinden, bietet der Heidekreis die Möglichkeit einer strukturierten Verbundweiterbildung im Bereich der Allgemeinmedizin. Derzeit sind sechs Hausarztpraxen sowie das Heidekreis-Klinikum als Weiterbilder an der Kooperation beteiligt und ermöglichen den Assistenzärzten eine koordinierte Weiterbildung an einem Ort. Die Zahl der Zulassungsmöglichkeiten ist so groß wie nie zuvor. Auch die Anstellung als Arzt gewinnt im Vergleich zur Selbstständigkeit in der Einzelpraxis deutlich an Bedeutung und betriebswirtschaftlich sind die Standorte im Heidekreis überaus attraktiv. Es haben sich verschiedene Formen der Niederlassung entwickelt, die die Kooperation mit Kolleginnen und Kollegen oder die Ausübung der Tätigkeit im Angestelltenverhältnis mit einschließen.
Im Heidekreis-Klinikum mit den Standorten Soltau und Walsrode haben Weiterbildungsassistenten und Fachärzte die Möglichkeit, in allen Bereichen ihres Berufsbildes schnell und individuell zum Einsatz zu kommen. Behandlungsschwerpunkte in den Fachabteilungen ermöglichen dabei eine stärkere Spezialisierung, den jeweiligen Vorstellungen entsprechend. Auch Fort- und Weiterbildungen werden im Heidekreis-Klinikum großzügig unterstützt. Für Weiterbildungsassistenten erfolgt die qualifizierte Aus- und Weiterbildung auf curricularer Basis. Ein eigenes Labor, eigenes Röntgen, ein Herzkatheterlabor am Standort Soltau sowie eine sich auf dem Krankenhausgelände befindliche Dialysepraxis und radiologische Praxis mit MRT und CT gehören zum Leistungsangebot und zur Ausstattung des Heidekreis-Klinikums. Pro Jahr werden im Heidekreis-Klinikum circa 19.000 Patienten stationär und circa 46.000 Patienten ambulant versorgt. Fachübergreifende Netzwerke sichern dabei eine gute Vernetzung der ambulanten und stationären Versorgung ab. Bei den wöchentlich stattfindenden berufsübergreifenden Tumorkonferenzen werden zur Fallbesprechung Videokonferenzen auf einem sehr hohen Niveau durchgeführt. Seit 2012 besteht auf der internistischen Intensivstation am Krankenhaus Soltau auch eine Stroke Unit (Schlaganfall-Einheit).
Zur unverzüglichen diagnostischen Abklärung und Behandlung der Schlaganfall-Patienten (inklusive Lysetherapie) wird dabei auf modernste Telemedizin mit telemedizinischer Konsultation von Neurologen und Neuroradiologen des Kooperationspartners, dem Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf, und tägliche Visiten durch Neurologen des MediClin-Klinikums Soltau zurückgegriffen.
Es werden den Mitarbeitenden des Heidekreis-Klinikums zahlreiche Arbeitszeitmodelle in Voll- und Teilzeit angeboten, um eine möglichst gute Vereinbarkeit von Familie und Beruf zu erreichen. In der Inneren Klinik und in der Chirurgie gibt es so auch keine 24-Stunden-Dienste. Eine Beschäftigung am Krankenhaus kann auch mit einer Tätigkeit im Medizinischen Versorgungszentrum in Soltau oder Walsrode kombiniert werden, durch die dann ein individueller Schwerpunkt gesetzt werden kann.
Die Kassenärztliche Vereinigung Niedersachsen und die Kommunen im Heidekreis sind immer wieder auf der Suche nach neuen Ärzten für die Region. „Momentan wissen wir von circa elf Arztpraxen, die im Heidekreis kurz- oder mittelfristig auf der Suche nach einem Nachfolger oder einer Nachfolgerin sind“, berichtet Michael Schmitz, Geschäftsführer der KVN Bezirksstelle in Verden. In der Region Walsrode sind es sechs Hausärzte, die auf der Suche sind, im Bereich Soltau vier. Darüber hinaus besteht mittelfristig auch der Bedarf an einem neuen Kinderarzt. „Durch die Reform des Bereitschaftsdienstes konnte die Attraktivität der ärztlichen Tätigkeit ebenfalls gesteigert werden. Die Vergrößerung der Bereitschaftsdienstringe hat dazu geführt, dass die niedergelassenen Ärzte im Heidekreis für circa drei Dienste pro Quartal eingeteilt sind“, so Schmitz.
Die Lage des Heidekreises zwischen den wirtschaftlichen Kernräumen Norddeutschlands (Hamburg, Hannover, Bremen) in Verbindung mit der großräumigen, reizvollen Landschaft und den vielfältigen Freizeitangeboten bietet ein ausgewogenes Arbeits- und Lebensumfeld mit hohem Erholungs- und Freizeitwert. Alle drei Zentren sind über die Bundesautobahnen A7 und A27 in kürzester Zeit zu erreichen.
Interessierten Ärzten steht durch die Berater der Kassenärztlichen Vereinigung Niedersachsen jederzeit ein kompetenter Ansprechpartner zur Verfügung, um einen Überblick über die Gestaltungsmöglichkeiten einer Tätigkeit in der vertragsärztlichen Versorgung zu erhalten. Darüber hinaus werden auch Kontakte zu Ärzten hergestellt, die Kooperationspartner suchen oder Ihre Praxis abgeben möchten. Über aktuelle Stellenangebote des Heidekreis-Klinikums wird regelmäßig auf der Internetseite unter www.heidekreisklinikum.de/klinikum-allgemein/stellenangebote.html informiert.
Ansprechpartnerin beim Heidekreis ist Britta Führer von der Kreisentwicklung, zu erreichen unter Telefon (0 51 91) 9 70-6 16, E-Mail b.fuehrer@heidekreis.de.