23 Teams bei Ori-Marsch

Die siegreiche Mannschaft aus Rodewald und die Giltener Mannschaft als Gewinner des Samtgemeinde Wanderpokals. Ebenfalls auf dem Bild sind die Ehrengäste sowie die Gemeindejugendfeuerwehrwartin und ihr Stellvertreter.

Jugendfeuerwehren ermittelten den Sieger

Schwarmstdedt. 23 Teams (bestehend aus mindestens fünf Mitgliedern) starteten am vergangenen Sonntag in Essel OT Engehausen zum 20. Orientierungsmarsch der Jugendfeuerwehren der Samtgemeinde Schwarmstedt. Es siegte die Mannschaft aus Rodewald vor Bissendorf/Scherenbostel und Düshorn 2. Die beste Mannschaft aus der Samtgemeinde Schwarmstedt kam in diesem Jahr aus Gilten. Als Siebtplatzierte holten sich die Giltener somit den begehrten Samtgemeindewanderpokal. Besonders hervorgehoben seien an dieser Stelle die Kinderfeuerwehrmannschaften (alle erst zwischen sechs und neun Jahre alt), welche alle die nicht ganz einfache Wegstrecke mitsamt ihren Aufgaben tadellos absolvierten. Hierbei bewiesen sie eindrucksvoll, dass sie mit den Großen schon ganz gut mithalten können, was sich dann schlussendlich auch im vierten Platz der Löschknirpse Düshorn widerspiegelte. Bei für diese Jahreszeit bestem Wetter starteten insgesamt 19 Jugendfeuerwehr- (davon zehn Mannschaften nicht aus der Samtgemeinde Schwarmstedt) und vier Kinderfeuerwehrmannschaften (davon eine Mannschaft nicht aus der Samtgemeinde Schwarmstedt) zum diesjährigen Orientierungsmarsch. Ausrichter war die Feuerwehr Essel. Start und gleichzeitig auch Zielpunkt war hierbei der „Hof Hemme“ im Esseler Ortsteil Engehausen. Für die Starter selbst galt es eine gut 6,5 km lange Strecke mit insgesamt sechs Stationen zu bewältigen. Die nicht mitwandernden Betreuer der einzelnen Wehren konnten sich unterdessen in gemütlicher Runde austauschen. Hierfür waren entsprechende Sitzmöglichkeiten aufgestellt worden. Gegen Nachmittag wurden außerdem per Beamer Filme für die zurückgekehrten Mannschaften gezeigt. Auch im Lichtgewehrschießen konnten sich die Zurückgekehrten versuchen, die drei besten Schützen erhielten für ihre Leistungen später einen Sonderpreis. Ferner hatten die Betreuer die Möglichkeit, in Gruppen die Strecke abzufahren, um sich vor Ort selbst davon überzeugen zu können, was ihre Schützlinge an diesem Tage zu leisten hatten. Außerdem konnten Speis' und Trank zu äußerst humanen Preisen erworben werden. Heißen Eistee gab es sogar kostenfrei. An den Stationen galt es für die Mannschaften z. B. mit eingecremten Nasen Wattebausche möglichst schnell hin und her zu transportieren, Lebensmittel zu erriechen bzw. zu erschmecken, Bleistifte zwischen Nase und Oberlippe zu befördern usw. Neben den Stationen galt es für die einzelnen Gruppen ferner einen Fragebogen mit u. a. Feuerwehrtechnischen-, Logik- und Scherz-Fragen sowie Fragen zu aktuellen Geschehnissen zu beantworten. Außerdem hatten die gestarteten Mannschaften als Sonderaufgabe auf ihrem Weg vier Früchte zu sammeln und im Ziel bei den Wettbewerbsleitern abzugeben. Gegen 16 Uhr rief dann die Gemeindejugendfeuerwehrwartin Maren Nehm alle Mannschaften zur Siegerehrung zusammen. In einer kurzen Ansprache dankte sie allen gestarteten Gruppen für ihr Erscheinen und selbstverständlich auch dem gesamten ORGA-Team der Feuerwehr Essel für das Geleistete. Ferner begrüßte sie als „Ehrengäste“ den Gemeindebrandmeister Rainer Priebe, die stellv. Kreisjugendfeuerwehrwartin Silke Fricke sowie die anwesenden Ortsbrandmeister und deren Stellvertreter. Wegen der vorangeschrittenen Zeit und der doch allmählich sinkenden Außentemperatur hielten Reiner Priebe und Silke Fricke ihre Ansprachen auch recht kurz und zeigten sich zusammenfassend alle gleichsam von der Organisation, der Resonanz und dem von den gestarteten Gruppen Geleisteten sehr angetan. Zum Schluss sei noch ein großes Dankeschön an die Feuerwehr Essel als Hauptorganisator des diesjährigen Orientierungsmarsches und alle Helferinnen und Helfer ausgesprochen. Ein ebenso großer Dank gilt der Familie Hemme für die zur Verfügungsstellung ihres Hofgeländes. Ein besonderer Dank gilt selbstverständlich auch allen gestarteten Gruppen, welche das ganze ORGA-Team durch ihre Zahl und Begeisterung für die für den Orientierungsmarsch aufgeopferte Zeit mehr als entschädigten. Vielleicht sieht man sich ja zum selben Anlass 2011 in Schwarmstedt wieder.