50 Jahre Blutspende in Lindwedel

Lindwedel. Am 18. April 1964 fand die erste Blutspende Aktion des DEUTSCHEN ROTEN KREUZ in Lindwedel statt. 85 Spender folgten dem Aufruf der Interessengemeinschaft und des DRK. Der ehemalige Rektor der Grundschule legte den Grundstein für diese Veranstaltung. Regina und Günter Unruh leiteten im Anschluss über 30 Jahre die Interessengemeinschaft. Seit 2008 haben Claudia Minke und Heike Lorenz diese ehrenvolle Aufgabe übernommen. Mittlerweile hat sich die Einwohnerzahl in Lindwedel und seinen Ortsteilen nahezu verdoppelt.
Doch die Anzahl der Spendewilligen ist leider rückläufig. Die Teams der IG und des DRK wünschen sich für den 5. September mindestens so viele Spender wie im Jahr 1964. Zwischen 17 und 20 Uhr stehen in der Grundschule,Schulstraße 2, wieder viele ehrenamtliche Helferinnen und Helfer bereit, um den Spendern den kleinen Piks so angenehm wie möglich zu machen. In einer knappen Stunde können alle gesunden Menschen ab dem 18. Lebensjahr zum Lebensretter werden. Eine obere Altersgrenze gibt es nicht mehr. Der Gesundheitszustand jedes Spendenwilligen wird immer individuell von den Ärzten vor Ort beurteilt. Jedem Erstspender wird ein Spenderpass ausgestellt. Mitzubringen sind ein bisschen Mut, der Personalausweis und, wenn vorhanden, der Blutspenderpass.
Die Vorbereitung und Durchführung für den Imbiss und die Kinderbetreuung übernimmt die Interessengemeinschaft Blutspende in Lindwedel.