Abfuhr im Winter

Auch die Müllabfuhr hat bei Eis und Schnee mit erschwerten Bedingungen zu kämpfen.
Heidekreis. Zugefrorene Behälter, vereiste Straßen und zugeschneite Wege können derzeit zu zeitlichen Verzögerungen bei der Abfuhr führen, weist Rainer Jäger, Leiter der Abfallwirtschaft Heidekreis, hin. Die sonst üblichen Abfuhrzeiten verschieben sich teilweise um mehrere Stunden; gegebenenfalls muss die Abfuhr auch auf einen Folgetag verschoben werden. An solchen Tagen rufen die betroffenen Kunden vermehrt bei der Hotline des Abfuhrbetriebes an, um zu erfahren, wann der jeweilige Behälter denn nun abgefahren wird. Grundsätzlich gilt, dass nicht geleerte Behälter in ganzen Straßenzügen nachgefahren werden, sobald die Witterungsverhältnisse dies zulassen. Wenn nicht am Folgetag möglich, werden spätere Nachleerungstermine über die Zeitung bekanntgegeben. Teilgeleerte Behälter können aus zeitlichen Gründen jedoch nicht nachgeleert werden. Damit möglichst der ganze Behälter geleert werden kann, sollte der Boden der Tonne mit Tannenzweigen ausgelegt werden. Festgefrorene Abfälle lassen sich mit einem Spaten von der Innenwand lösen. Die Abfallbehälter sollten nicht hinter aufgetürmten Schneebergen stehen, weil sonst der Seitenarm des Ladefahrzeugs nicht herankommt. Sind Nebenstraßen aufgrund der Strassenglätte besonders in Verbindung mit Gefällestrecken nicht oder nur teilweise befahrbar, so empfiehlt die AHK, die Abfallbehälter ausnahmsweise dort zur Abfuhr bereit zustellen, wo die Strasse noch problemlos befahren werden kann. Die Mitarbeiter des Abfuhrbetriebes sind bei diesen widrigen Witterungsverhältnissen ganz besonders auf die Mithilfe der Kunden angewiesen.