AHK bemängelt überfüllte Abfalltonnen

Bei solch vollgestopften Behältern kann die Leerung nicht durchgeführt werden, weil herausquellende Tüten beim Kippvorgang sofort auf die Straße fallen würden.
Heidekreis. Schnell noch den Müllbeutel in die Tonne werfen! Aber was ist, wenn die Tonne schon voll ist? Die Mitarbeiter der Abfallwirtschaft Heidekreis (AHK) müssen immer wieder feststellen, dass Behälter überfüllt an die Straße gestellt werden – ein Ärgernis für Kunden und Abfuhrbetrieb gleichermaßen. Auch sei immer mal wieder zu beobachten, dass nicht nur kleine Mülltonnen, sondern „durch die Bank“ alle Behältergrößen überquellen. Zum einen wird in solchen Fällen mehr Müllvolumen bereitgestellt als an Gebühren tatsächlich entrichtet werden. Zum anderen kann die Leerung nicht durchgeführt werden, weil herausquellende Tüten beim Kippvorgang sofort auf die Straße fallen würden. Aber es gibt durchaus Alternativen, um den überzähligen Müll zu entsorgen: zum Beispiel mit einem gebührenpflichtigen Restmüllsack. Insgesamt 32 Verkaufsstellen gibt es im Heidekreis, die diesen Sack verkaufen. Preis pro Sack: 3,50 Euro inklusive Entsorgung durch die AHK. Jeder Sack hat ein Füllvolumen von 35 Litern und wird bei der nächsten Abfuhr der Restmülltonnen mit aufgeladen. Ist der Müllbehälter Tage vor der nächsten Leerung schon voll, bietet der Abfuhrbetrieb eine Extraleerung an. Aber das hat auch seinen Preis, vor allem, wenn mehrmals im Jahr eine gesonderte Leerung bestellt werden muss. Preis pro Leerung: ab 13,30 Euro. Thomas Heinecke, Kundenberater der AHK empfiehlt daher erst einmal durchzurechnen, ob nicht ein nächstgrößerer Behälter günstiger wäre als mehrmals im Jahr eine Sonderleerung durchführen zu lassen oder immer mal wieder einen Restmüllsack zu kaufen.