Arbeitskreis der Diakonie spendet großzügig

Die Mitarbeiter der Johanniter-Unfall-Hilfe nahmen in Schwarmstedt insgesamt neun Rollatoren und fünf Rollstühle von Gisela Seidel, Emma Helia Sauerwein sowie Gertrud und Günter Schröder entgegen. Foto: Johanniter/Lawrenz

Rollatoren und Rollstühle für die Sanstation im Ankunftszentrum Bad Fallingbostel-Oerbke

Schwarmstedt. Nach dem Spendenaufruf für Gehhilfen und Rollstühle zur besseren Mobilität für Bewegungseingeschränkte haben die Johanniter schnelle Hilfe aus dem Diakonieausschuss der St.-Laurentius-Kirchengemeinde Schwarmstedt erhalten. Nadja Noack, die Leiterin der Sanstation der Johanniter-Unfall-Hilfe innerhalb des Ankunftzentrums Bad Fallingbostel-Oerbke konnte letzte Woche gemeinsam mit ihren Kollegen Ingo Stammermann und Rolf Richter insgesamt neun Rollatoren und fünf Rollstühle sowie einen Toilettenstuhl entgegennehmen. Mit großer Anerkennung für die spontane Unterstützung und das überaus großzügige Spendenangebot dankten die Johanniter Emma Helia Sauerwein, Leiterin des Arbeitskreises sowie der Leiterin des Diakonieausschusses Gisela Seidel. Der Arbeitskreis „Brücke nach Kaliningrad“ hatte die Rollatoren und Rollstühle eigentlich für den Transport ins Kaliningrader Gebiet vorgesehen. Dort unterstützt man seit über zehn Jahren ein Altenheim mit Hilfstransporten. Aufgrund von strengeren Einfuhrbestimmungen können die jetzt übergebenen Hilfsmittel leider nicht mehr nach Russland eingeführt werden. Nach der Spende an die Johanniter werden, die aus Nachlässen stammenden Rollatoren und Rollstühle, jetzt doch noch Hilfe für Bedürftige leisten. „Wir sind offen für alle, die in Not sind,“ freute sich die ehrenamtlich tätige Sauerwein über die gute Verwendung im Ankunftszentrum in Bad Fallingbostel-Oerbke. Auch die Leiterin des Ankunftszentrums Fallingbostel-Oerbke, Birgit Gerdes, bedankte sich sehr herzlich im Namen der Landesaufnahmebehörde Niedersachsen.