Auf dem Weg zum Gipfel

Tolle Beteiligung beim ökumenischen Frauenfrühstück

Schwarmstedt. Fast 100 Frauen waren im zehnten Jahr der Einladung des ökumenischen Frauenfrühstücksteams ins Gemeindehaus der evangelisch-lutherischen Kirchengemeinde Schwarmstedt gefolgt und lauschten interessiert dem Vortrag von Eva-Marie Brasseit zum Thema „Berge – Sinnbilder des Lebens“.
Nachdem Tanja Neumann und Karin Bünger die Frauen musikalisch begrüßt und eingestimmt hatten, bedienten sich alle am reichhaltigen Frühstücksbuffet, ehe sie sich gut gestärkt auf den Weg in die Berge machten. Eva-Marie Brasseit wies in ihrem Vortrag auf die Symbolkraft der Berge hin und unterstrich auch die zwei Seiten, die das Wesen der Berge kennzeichnen (Berg und Tal, Gipfel und Abgrund, Höhen und Tiefen, schöne Aussicht und Sicht-Hindernis) mit eindrucksvollen Fotos von nebelverhangenen Gipfeln, Flüssen, die sich durchs Tal schlängeln und saftigen Alpenwiesen. Die 66 jährige pensionierte Religionslehrerin aus Hannover-Laatzen gab den Teilnehmerinnen des Frauenfrühstücks Gelegenheit, sich über ihre positiven und negativen Gefühle zum Thema Berge klar zu werden und diese auch zu äußern. Schnell wurde deutlich, dass Berge bezwungen werden wollen und – wenn dies gelingt – durchaus ein Gefühl der Macht vermitteln. Aber derjenige, der „sich versteigt“, lernt eben so schnell auch die eigene Ohnmacht kennen. Mit Sprichwörtern sowie Zitaten und Beschreibungen aus Literatur, Geschichte, Bibel und Märchen beleuchtete die Referentin verschiedenste Darstellungen und Betrachtungsweisen der Berge. Während im Märchen häufig Schätze im Berg verborgen seien, heisst es im Kolosserbrief „In Christus liegen verborgen alle Weisheiten und Schätze“, denn Jesus sei unser Wegweiser, Wegbereiter und Begleiter auf dem Weg zum Gipfel, zu Gott, so die Referentin, die ihren Vortrag schloss wie sie ihn begonnen hatte, mit dem Zitat des Psalm 121, in dem es heisst:“Ich hebe meine Augen auf zu den Bergen. Woher kommt mir Hilfe?Meine Hilfe kommt vom Herrn, der Himmel und Erde gemacht hat....“