Ausbau der A 7 wird vorangetrieben

Heidekreis. Wie die CDU-Landtagsabgeordneten Gudrun Pieper und Karl-Ludwig von Danwitz berichten, werden die Projekte aus dem Bundesverkehrswegeplan 2030 für Niedersachsen nun zügig vorangetrieben und umgesetzt. Hierzu zählt auch der sechsspurige Ausbau der A 7 in Richtung Hamburg. Dem entsprechenden Antrag von CDU und SPD wurde von Seiten der Landesregierung im Rahmen der letzten Plenarsitzung zugestimmt. Wirtschafts- und Verkehrsminister Bernd Althusmann hat zudem angekündigt die Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr zu stärken und zusätzliche Ressourcen zur beschleunigten Planung einzusetzen. Dadurch sollen insbesondere die Belastungen für Pendler verringert werden.
Um den Verkehr zu entlasten und Staus zu vermeiden, ist ein intelligentes und digitales Baustellenmanagement geplant. Damit Verkehrsteilnehmer möglichst frühzeitig auf Baustellen hingewiesen und gegebenenfalls umgeleitet werden, soll zukünftig jede Bauphase und ihre Auswirkungen, wie zum Beispiel einspurige Verkehrsführung oder Vollsperrung, im Internet dargestellt und in andere Verkehrsleitsysteme, insbesondere Navigationssysteme, eingespeist werden. „Die kilometerlangen Staus belasten unsere Kommunen, unsere Bürger“, macht von Danwitz deutlich. „Es wird Zeit, dass zügige Verfahren die Zeiten verkürzen.“
Laut Althusmann werden die Mittel des Bundes für Investitionen in die Bundesfernstraßen von circa 560 Millionen Euro in 2018 bis auf circa 950 Millionen Euro in 2019 ansteigen. Das entspricht einer Steigerung von fast 70 Prozent.
„Um Bauzeiten auf Autobahnen zu verkürzen, brauchen wir ein professionelles Baustellenmanagement. Damit werden Staus vermieden und die Sicherheit im Verkehr deutlich erhöht. Davon profitieren letztlich alle Verkehrsteilnehmer“ betont Pieper.