Baustart: EnBW Windpark Buchholz/Marklendorf bekommt vier weitere Anlagen

Buchholz/Schwarmstedt. EnBW erweitert ihren größten Windpark in Buchholz/Marklendorf mit vier Windkraftanlagen. Der bisherige Windpark umfasst 20 Windkraftanlagen in der Samtgemeinde Schwarmstedt südlich der Ortslagen Buchholz (Aller) und Marklendorf. Die Leistung des Windparks wird sich von derzeit 40 Megawatt auf 53,2 Megawatt erhöhen. Damit kann er genug Strom für 34.000 Haushalte produzieren. Die neuen Windkraftanlagen des Typs Vestas V126-3.3 MW haben eine Nabenhöhe von 137 Metern und einen Rotordurchmesser von 126 Metern.
„Wir betreiben unseren Windpark Buchholz seit acht Jahren und haben jetzt die Chance genutzt ihn zu erweitern. In Norddeutschland wollen wir weitere Windparks bauen. Deswegen sind wir immer auf der Suche nach neuen Standorten, Projektpartnern und Möglichkeiten, alte Windkraftanlagen gegen neue auszutauschen“, sagt Heiko Thier, Leiter der Onshore-Niederlassung in Hamburg. Von Hamburg aus plant die EnBW ihre Windparks in Niedersachsen, Schleswig-Holstein, im westlichen Mecklenburg-Vorpommern und im nördlichen Nordrhein-Westfalen. „Herzlichen Dank an die EnBW für die gute Zusammenarbeit. Der Gemeinde war eine frühzeitige Bürgerbeteiligung wichtig, die durch die EnBW durch eine umfassende Projektvorstellung im Vorfeld in öffentlichen Sitzungen in Buchholz geleistet wurde. Wir freuen uns, dass unsere Gemeinde mit den neuen Windkraftanlagen einen noch größeren Beitrag für klimaschonende Stromerzeugung leistet“, erklärt Björn Gehrs, Samtgemeindebürgermeister von Schwarmstedt.
Aktuell richtet die EnBW die Baustelle ein. Dafür werden die Stellflächen für den Kran mit Kies aufgeschüttet und einige Straßen für den späteren Transport der Windkraftanlagen verbreitert. Für den Bau der Windkraftanlagen rechnet die EnBW abhängig vom Wetter mit fünf bis sechs Monaten. Ab April werden die Baugruben ausgehoben und die Fundamente gebaut. Die Windkraftanlagen werden ab August errichtet und im Herbst in Betrieb genommen.
Der Windpark wird durch die A 7 durchquert und damit in zwei Hälften geteilt. Die neuen Windkraftanlagen werden auf beiden Seiten zwischen den bestehenden Anlagen errichtet. Die Lastwagen werden mit den Anlagenteilen über die A 7 und die B 214 zu den Standorten fahren. Die östlichen Windkraftanlagen werden über den Berkhofer Weg und die westlichen über eine Ausfahrt bei der Landesstraße190 erreicht. Über diese Wege wurden bereits die bestehenden Windkraftanlagen transportiert. Die EnBW bittet um Verständnis für das höhere Verkehrsaufkommen während des Baus.