Bessere Versorgung der Bevölkerung im Notfall

Der Johanniter Rettungsdienst in Schwarmstedt hat sich verdoppelt. Mit dem zweiten Rettungswagen vergrößern sich auch der berufliche Austausch und das Miteinander unter den Rettungsdienstmitarbeitern: Andrej Pfitzner, Jörg Papendorf, Natascha Meyer und Elke Brinkman (v.l.). Foto: U. Fischer

Zweiter Johanniter Rettungswagen für Schwarmstedt

Schwarmstedt. Das Martinshorn des Johanniter Rettungswagens hören die Schwarmstedter Bürger seit zwei Wochen deutlich häufiger als bisher. Und wer genau hinschaut, erkennt, dass es zwei verschiedene Rettungswagen der Johanniter sind, die jetzt auf den Straßen im südlichen Heidekreis ihre Einsätze fahren. Seit dem 2. Mai ist in der Schwarmstedter Rettungswache ein zweiter hauptamtlicher Rettungswagen stationiert. Das zusätzliche Fahrzeug fährt montags bis donnerstags und samstags in der Zeit von 7 bis 23 Uhr, freitags von 7 bis 15 Uhr. Sonn- und Wochenfeiertage sind ausgenommen. „Für die Bevölkerung bedeutet das zusätzliche Rettungsfahrzeug eine schnellere Versorgung im Notfall“, erklärt Jörg Papendorf, Rettungswachenleiter in Schwarmstedt. „Und für den Johanniter Ortsverband sind damit fünf neue Arbeitsplätze verbunden, die wir für unsere Mitarbeiter schaffen konnten. Darüber sind wir natürlich sehr froh.“ Für die Besatzung des zweiten Wagens konnten zwei Rettungsassistenten und drei Rettungssanitäter eingestellt werden. Ausschlaggebend für die Erweiterung des Rettungsdienstes in Schwarmstedt waren die Ergebnisse eines Gutachtens über den Rettungsdienst im Heidekreis, das der Landkreis in Auftrag gegeben hatte.
An das Aussehen des zweiten Rettungswagens brauchen sich die Schwarmstedter nicht groß zu gewöhnen. Schon Mitte Juli wird das jetzige Fahrzeug, das die Johanniter von ihren Braunschweiger Kollegen übernommen haben, durch ein fabrikneues ersetzt. „Dieses Fahrzeug wird baugleich mit unserem ersten Rettungswagen sein“, so Papendorf. „Damit stehen hier zwei Rettungswagen der modernsten Version zur Verfügung. Die Notfallversorgung der Bevölkerung im Südkreis ist somit auf dem neusten, medizinischen Stand.“