Detlev Rogoll wiedergewählt

Die Vorstandsmitglieder des SPD-Ortsvereins der Samtgemeinde Schwarmstedt mit Beisitzern. Foto: B. Stache
 
Detlev Rogoll (rechts) bei der Übergabe der SPD-Parteibücher an vier neue Mitglieder. Foto: B. Stache

Jahreshauptversammlung des SPD-Ortsvereins der Samtgemeinde Schwarmstedt

Schwarmstedt (st). Zur Jahreshauptversammlung des SPD-Ortsvereins der Samtgemeinde Schwarmstedt am Donnerstagabend im Ringhotel Bertram konnte Ortsvereinsvorsitzender Detlev Rogoll gleich vier neuen Mitgliedern das rote SPD-Parteibuch überreichen. Bei seinem Vorstandsbericht informierte er über einen positiven Trend bei der Mitgliederentwicklung der Samtgemeinde-SPD. Waren es zu Beginn 2017 noch 92 Mitglieder, stieg die Zahl zum Jahresende auf 98, aktuell sind es 104. Die vergangenen beiden Jahre seien von den Wahlen (Kommunal-, Bundestags- und Landtagswahl) bestimmt gewesen, führte Detlev Rogoll aus. Der hohe Arbeitseinsatz bei der Vorbereitung dieser Wahlen habe dazu geführt, dass 2017 auf die Vergabe des SPD-Kultur- und des Umweltpreises verzichtet wurde. Er erinnerte unter anderem an das verregnete, aber dann doch sehr gemütliche Grillfest im vergangenen Jahr. Mit Blick auf 2018 kündigte er die Kultur- und Umweltpreisverleihung an und ermunterte alle, die neuen SPD-Mitglieder in die Aktivitäten der Partei einzubinden. „Ich danke allen, die den Vorstand und mich im letzten Jahr unterstützt haben und hoffe, dass wir auf noch breiterer Basis diese Arbeit fortsetzen können“, schloss er seine Ausführungen. Es folgte der Bericht des Kassenwarts Frank Kilian, Heike Lorenz sprach für die Revision und beantragte die Entlastung des Vorstands. Die Mitglieder folgten dem Antrag bei einer Enthaltung. Für die anschließenden Wahlen konnte Detlev Rogoll zwei Wahlkommissionen gewinnen. „Dann geht das Zählen schneller“, begründete er die Maßnahme, der die Mitglieder auch zustimmten. Die geheimen Wahlen brachten folgende Ergebnisse: Wiederwahl von Detlev Rogoll als Vorsitzender für weitere zwei Jahre. „Ich kündige gleich an, das sind die letzten beiden. In zwei Jahren werde ich nicht wieder antreten“, erklärte er. Dann seien Jüngere dran, ergänzte er. Als neue Stellvertreter nahmen nach ihrer Wahl Aynur Colpan und Florian Otte am Vorstandstisch Platz. Gewählt wurden Manfred Franke als Finanzverantwortlicher, Frank Kilian als Stellvertreter sowie Marc Berner (Schriftführer) und Maike Siedentopf als dessen Stellvertreterin. Die neu gewählten Beisitzer sind Volker Braumann, Oliver Brockmann, Metin Colpan, Jens-Graas-Pfeifer, Günter Hagemann, Moritz Mestwerdt, Jonas Pagels, Claudia Schiesgeries und Jörg Schiesgeries. Die Wahl der Revisoren fiel auf Heike Lorenz, Burkhard Nass und Gudrun Pachale. Zur Wahl des Juso-Beauftragten Timo Lübke erklärte Detlev Rogoll zukunftsweisend: „Wir werden die Welt nicht mehr ändern. Ihr könnt es!“ Der SPD-Landtagsabgeordnete Sebastian Zinke sprach im zweiten Teil der Versammlung über die aktuelle politische Situation in Berlin und Hannover. Er setzte sich kritisch mit den jüngsten Entscheidungen der Berliner SPD-Führung – vor allem des ehemaligen Parteivorsitzenden Martin Schulz – auseinander. „Martin Schulz hat kein Gespür dafür gehabt, was die Partei möchte“, sagte Sebastian Zinke. Er sprach sich eindringlich dafür aus, dass seine Partei die große Koalition eingeht – um den Menschen zu zeigen, dass die SPD regieren will und kann. Mit Hinweis auf die Landespolitik erklärte er, dass die Niedersachsen Stephan Weil als Ministerpräsidenten vertrauen. Sebastian Zinke, der seit dem 1. November 2017 dem Landtag in Hannover angehört, sprach unter anderem über die Pläne zur Aufstockung der Polizei sowie die Einstellung von weiteren Lehrern. Ausführlich ging er auf aktuelle Pläne zum Bau eines neuen, zentralen Krankenhauses für den Heidekreis ein. Das Bauvorhaben könnte für 100 bis 150 Millionen Euro verwirklicht werden. Der Kreistag werde sich bei seiner nächsten Sitzung mit dem Konzept „Klinikum“ beschäftigen, erklärte Sebastian Zinke, seit 2011 stellvertretender Aufsichtsratsvorsitzender Heidekreis-Klinikum.