Die Heide stirbt

Schwarmstedt. Am Donnerstag, 19. August , um 20 Uhr bietet der Uhle-Hof in Schwarmstedt ein besonderes Erlebnis. Besucher erleben mit über 80 Jahre alten Filmaufnahmen die Heidelandschaft und ihre Menschen, wie sie heute niemand mehr kennt. Der Film „Die Heide stirbt“ wurde 1931 im ehemaligen Landkreis Zeven von der Bundes-Film AG, Berlin gedreht. Es ist eine Dokumentation über das Leben und Arbeiten der Menschen in Landwirtschaft und Handwerk. Aber auch die Trachten, Bräuche und Kirchgang, Hochzeit und Beerdigung werden gezeigt.
Der Film befasst sich also mit der „guten alten Zeit“. Das Anliegen der Initiatoren war die „Schaffung eines großen Heimatfilms“, wie es in einem Bericht in der Zevener Zeitung aus dem Jahre 1932 heißt. Insgesamt bestand der Film einst aus sechs großen Themenbereichen. Heute ist leider nur noch ein Zusammenschnitt von 65 Minuten – gezeigt in zwei Teilen – vorhanden. Ein kostbarer Schatz für die Nachwelt. Vorgeführt und moderiert wird der Film von Wilhelm Vieths, jun. Durch das weitere Programm führt mit amüsanten und lustigen Geschichten aus der Region Erika Jaschinski, Fremdenführerin aus Sittensen.
Karten für die Veranstaltung im Uhlehof in Schwarmstedt erhalten Interessierte an der Abendkasse und im Vorverkauf bei der Buchhandlung Gramann , Telefon (0 50 71) 9 82 20.